Unternehmensberatung PwC hat das Kantonsspital durchleuchtet – das sagt die Regierung zum Bericht

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Franziska Roth, Regierungsrätin, und Felix Schänle, Verwaltungsratspräsident a.i. Kantonsspital Aarau anlässlich der Pressekonferenz (Sandra Ardizzone)

Die Aargauer Regierung liess das Kantonsspital Aarau auf Herz und Nieren prüfen. Beauftragt wurde damit die PwC. Nun macht der Regierungsrat deren Gutachten öffentlich. Durchleuchtet wurden schwerpunktmässig folgende Aspekte: Zielerreichung und Angemessenheit der Eigentümerstrategie; Finanzielle Situation und Produktivität, Investitionen/Neubau; Finanzierung und Risiken und Strategischer Ausblick. Das teilt die Staatskanzlei am Dienstag mit.

Gesundheitsdirektorin Franziska Roth erklärte am Dienstag: "Das PwC-Gutachten liefert einen Expertenblick von aussen und zeigt unternehmerisch-strategische Stossrichtungen für die Weiterentwicklung und Positionierung auf, insbesondere im Hinblick auf die geplanten Grossinvestitionen." Zu letzteren zählt der Spitalneubau. 

 

Der PwC-Bericht hält gemäss Regierungsmitteilung fest:

  • Das KSA sollte seine Rentabilität auf mindestens 10 Prozent steigern können, um die betriebliche Entwicklung und die Trag- und Finanzierbarkeit der geplanten Investitionsvorhaben nachhaltig sicherstellen zu können.
  • Die PwC-Experten erachten das vom KSA geplante Neubauprojekt als finanziell tragbar; dies unter der Voraussetzung, dass das KSA seinen anspruchsvollen Businessplan einhalten kann.
  • Für die Erreichung der finanziellen Ziele sind die Entwicklung und Präzisierung einer klaren Unternehmens- und Angebotsstrategie sowie deren Umsetzung unabdingbar notwendig.
  • Am Endversorgerstatus des KSA soll festgehalten werden.
  • Um die hoch gesteckten Ziele zu erreichen, muss die oberste Führungsstruktur des KSA reoganisiert werden.
  • Bezüglich Eigentümerstruktur zeigt das PwC-Gutachten mehrere Varianten auf. Das geht bis hin zur Privatisierung.
  • Eine Fusion der beiden Kantonsspitäler Aarau und Baden steht für die PwCExperten als Option nicht im Vordergrund. Gleiches gilt für die Integration des KSA in die Universitätsspital Nordwest AG.
  • Das PwC-Gutachten bezeichnet "unternehmerische Flexibilität" als zentrales Element, damit sich das KSA zukunftsgerichtet positionieren kann. Es wird empfohlen, diesem Aspekt durch eine Lockerung der 70-Prozent-Regelung im Spitalgesetz (der Kanton muss mindestens 70 Prozent des Aktienkapitals halten beziehungsweise kann 30 Prozent veräussern) Rechnung zu tragen.
  • Neben Angebotsstrategie und trägerschaftsspezifischen Aspekten wird im PwC-Gutachten auch der Zusammenarbeit mit weiteren Leistungserbringern eine grosse Bedeutung beigemessen.
  • Die PwC-Experten empfehlen, den unternehmerischen Handlungsspielraum des KSA durch eine Anpassung der Eigentümerstrategie sicherzustellen.

Die Aargauer Regierung will die Erkenntnisse und Empfehlungen von PwC umsetzen. Das bedeutet:

  • Festhalten am Endversorgerstatus
  • Evaluation der strategischen Spitalführung
  • Regierungsrat begrüsst Einführung eines neuen Lohnsystems
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