Balsthal: Auf den alten Tennisplätzen wird eine neue Miniaturgolf-Anlage gebaut

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Roberto Borghi (links) und Heinz Büttler planen eine neue Minigolf-Anlage auf zwei Tennis-Aussenfeldern im Moos in Balsthal. Die "alte" Minigolf-Anlage südlich der Badi, nur wenige hundert Meter von der geplanten neuen Anlage der beiden Fitnexx-Inhaber, ist seit zwei Jahren geschlossen. Bruno Kissling

«Vor drei Jahren haben wir begonnen, uns zu überlegen, wie es mit unseren drei Tennisaussenplätzen im Moos weitergehen soll», sagt Heinz Büttler, Mitinhaber des «fitneXX Training-Center» in Oensingen und der «fitneXX Sport- und Freizeitanlage» in Balsthal. Dass er und sein Geschäftspartner Roberto Broghi immer mal wieder für Neues sorgen, beweisen sie seit Jahren. 2006 haben die beiden die damals konkurs- gefährdete Tennishalle übernommen. 2012 bauten sie eine 8-Bahnen Bowlinganlage ein und vergrösserten das Restaurant um 80 Plätze. Vis-à-vis der Strasse wurden eine Badminton- und Eventhalle sowie die drei besagten Aussentennisplätze gebaut. Heute ist auf dem Gelände Tennis, Bowling, Squash, Badminton und Unihockey möglich.

Und nun ist laut Baupublikation zu lesen, dass auf zwei der drei Tennisplätze jetzt noch Miniaturgolf möglich sein wird, denn es soll eine 18-Loch-Anlage erstellt werden. «Um unser gesamtes Unternehmen wirtschaftlich zu gestalten, braucht es den Mix von unterschiedlichen Freizeitaktivitäten», hat Büttler erkannt und sagt diplomatisch: «Der Bereich Tennis ist heute leider stagnierend rückläufig». So sei es unerlässlich, dem Trend der Zeit zu folgen und immer wieder neue Angebote anzubieten. Schliesslich arbeiten inzwischen 50 Mitarbeitende, teilweise in Teilzeit im Unternehmen und somit habe man auch Verpflichtungen als Arbeitgeber.

Kürzere Bahnen, mehr Spass

Also sind neue Ideen für Freizeitaktivitäten gefragt, vor allem solche, die generationenübergreifend – vom Kind bis zum Senior – genutzt werden können. «Natürlich haben wir verschiedene Sport- und Freizeitaktivitäten angedacht», sagt Büttler. Doch am besten erschien den beiden Unternehmern der Bau einer Minigolfanlage. «Als Vorbild diente uns die 18-Loch-Minigolfanlage in Brunnen/SZ. Für das geplante Spielfeld werden die 1200 m2 der beiden Tennisplätze genutzt», sagt Büttler. «Die Bahnen werden etwas kürzer sein, als man dies von der vormals bestehenden Minigolfanlage im Moos kannte.» So, glaubt Büttler, können Kinder oder weniger Geübte bald Erfolge beim Spiel verbuchen und daher wird das Angebot auch vermehrt genutzt.

Synergien werden genutzt

«Wir benötigen lediglich Investitionen für die Minigolf-Bahnen, sowie die Gartengestaltung», sagt Büttler. «Weitere Infrastruktur wie Sprinkleranlage, Flutlichtanlage oder Musikbeschallung ist vorhanden». Als Investition rechnen die Unternehmer mit einer Summe von 250'000 Franken. «Eine spezialisierte Firma wird uns die Anlage bauen. Es sind normierte Bahnen, auf denen auch Turniere durchgeführt werden können», so Büttler. Laufen die Bauarbeiten wie geplant, soll die neue Anlage Ende April bespielbar sein. «Die Abgabe der Schläger und Bälle geschieht an der Rezeption im Restaurant der Sport- und Freizeitanlage in Balsthal. Die Gastronomie wird ebenfalls vom bestehenden Restaurant betreut», freut sich Büttler.

Wer sich im Gebiet Moos auskennt weiss, dass bereits seit vielen Jahren eine Minigolfanlage, nicht weit weg von der jetzt neu Geplanten besteht. Diese ist aber seit zwei Jahren geschlossen. «Natürlich haben wir uns auch überlegt, diese Anlage zu übernehmen oder zu pachten. Doch es wäre nicht sinnvoll für uns, diese rund 300 Meter entfernt liegende Anlage zu bewirtschaften. Wir könnten keine Synergien mit unseren bestehenden Gastro-Angeboten nutzen und müssten somit doppelt Personal einsetzen», sagt Bütler.

«Suche schon lange»

Kurt Bürgi, der Besitzer der bestehenden Anlage sagt auf Anfrage: «Für meine Minigolfanlage suche ich seit zwei Jahren einen Käufer oder Pächter. Sie ist derzeit nicht mehr öffentlich nutzbar. Ich vermiete sie sowie die Gasträume nur noch an Gesellschaften oder bei Familienfeiern.» Er selbst und sein Sohn, der die Anlage sieben Jahre lang geführt hatte, hätten nicht mehr die Kapazität, diese seit vielen Jahren bestehende Anlage ständig zu betreuen.

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