«Im Meischter sini Geischter» – Die Spiel- und Theatergruppe Bottenwil bringt ein geistreiches Lustspiel auf die Bühne

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Wild geht es bei der Austreibung des Hausgeistes durch die Geisterjägerin zu. (Bild: Alfred Weigel)
Die Theatergruppe Bottenwil: (hinten, v. l.) Nadine Fankhauser, Silvia Steffen, Liselotte Grossenbacher, Urs Siegenthaler, Renate Erismann, Martin Hummel, Regisseur Kurt Diriwächter; vorne, v. l.: Michelle Huser, Mario von Rohr, Verena Jolk. (Bild: Alfred Weigel)
Wild geht es bei der Austreibung des Hausgeistes durch die Geisterjägerin zu. (Bild: Alfred Weigel)
Gestik und Mimik zeichnet das Theater Bottenwil aus. (Bild: Alfred Weigel)
Alle warten gespannt auf das Erscheinen von Onkel Godis Geist. (Bild: Alfred Weigel)
Turbulente Szenen sind an der Tagesordnung. (Bild: Alfred Weigel)

Seit Anfang September steht die Theatergruppe Bottenwil unter Strom, seitdem wird intensiv geprobt. Mit dem Lesen des Textes ging es los. Stellproben fanden wie üblich in der Militärküche des Bottenwiler Mehrzweckgebäudes statt, ab November mehrmals pro Woche Spielproben auf der Bühne der Turnhalle. Zur Teambildung genoss die Spiel- und Theatergruppe Bottenwil ein gemeinsames Wochenende in der «Kulturmühle» in Lützelflüh. Die zwei Tage dienen der Typenbeschreibung, jede Darstellerin und jeder Darsteller erhält dabei die Chance, sich in seine Rolle hineinzufinden und sich mit ihr zu identifizieren. Bis zur Premiere am 22. Februar wird noch fleissig an den Details gefeilt und der Geist von Onkel Godi auf dem Lindenhof auf die Probe gestellt.

Wo ist das Testament?

Der Leser möge sich vorstellen: Jedes Mal, wenn geflucht wird, fällt zu Hause ein Bild von der Wand. Katastrophe, würden die meisten denken. Auf dem Lindenhof ist das gang und gäbe, seit der Bauer das Zeitliche gesegnet hat, denn Fluchen gehört für die Magd Annekäthi (Verena Jolk) und den Knecht Guschti (Urs Siegenthaler) zum täglichen Ritual. Kummer bereitet Rösi (Silvia Steffen), Godis Nichte und Bäuerin auf dem Lindenhof, dass das Testament des kinderlosen Erblassers nicht auffindbar ist. Hoch und heilig hatte ihr der kinderlose «Meischter» versprochen, dass sie Alleinerbin nach seinem Tod sei. Auch Knecht und Magd bangen um ihre Zukunft, denn zu allem Überfluss taucht Claire (Renate Erismann), die Schwester von Rösi, mit ihrem unter dem Pantoffel stehenden Mann Ottokar (Martin Hummel) und ihrer flippigen Tochter Jacqueline-Isabelle (Michelle Huser) auf. Claire legt ein Testament auf den Tisch, das sie als Erbin des Hofes ausweist. Sie beabsichtigt, den Hof platt zu machen und eine Hotelanlage auf dem Grundstück zu errichten. Bald kommen Zweifel über die Echtheit des Papierstücks auf.

Kein Theaterstück ohne Verwechslungen, sie machen jede Geschichte spannend. Für diesen Teil ist die Nachbarin Marie (Liselotte Grossenbacher) mit ihrem zurückgebliebenen Sohn Hansjakob (Mario von Rohr) zuständig, in den sich die Grossstadtzicke verguckt, um ihren Traum von der Entwicklung einer Kosmetiklinie aus unverfälschten biologischen Rohstoffen – sprich Härdöpfel – zu verwirklichen. Gemeinsamkeiten gibt es wenig. Während Jacqueline-Isabelle Modemagazine bevorzugt, lesen Knecht Guschti und Hansjakob lieber die «Tierwelt». Für Überraschungen sind die impulsive Magd Annekäthi und Knecht Guschti immer gut und im Fluchen einsame Spitze. Um des Onkels Geist zu vertreiben, engagierte Rösis Schwester Claire die Geisterjägerin Madame Leona (Nadine Fankhauser). Ob es ihr gelingt, den Geist zu beschwichtigen? Es bleibt sicher spannend bis zuletzt, wer den Hof übernimmt und ob das echte Testament überhaupt noch auftaucht.

Die Inszenierung der turbulenten Szenen im dritten Akt mit dem «Meischter sini Geischter» entwickelte sich als die Herausforderung, wie Regisseur Kurt Diriwächter zugibt. Äusserst wichtig war ihm, Ernsthaftigkeit und Komik optimal zu vereinen.

Spieldaten und Vorverkauf

Premiere: 

Samstag, 16. Februar, 20 Uhr

Weitere Aufführungen:

Freitag, 22. Februar, 20 Uhr

Samstag, 23. Februar, 20 Uhr

Sonntag, 24. Februar, 14 Uhr

Der Vorverkauf startet am Montag, 4. Februar, um 18 Uhr. Reservierung über einen Link auf der Website www.theater-bottenwil.ch oder telefonisch. Aufschaltung von Link und Telefonnummer erfolgt rechtzeitig zum Vorverkaufsbeginn.

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