Orientalische Tänzerinnen, ausgebildet in Glashütten

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Beim Bauchtanz bewegen die Tänzerinnen weit mehr als nur den Bauch. (Bild: zVg)
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Irene Gygax (in der Mitte mit langen dunklen Haaren) mit ihren Tanzschülerinnen bei der letzten Tanzshow vor zwei Jahren. (Bild: zVg)

Orientalischer Tanz, Bauchtanz oder Raks Sharki (arabisch: Tanz des Ostens), alle diese Begriffe bezeichnen eine Tanzform aus dem orientalischen Raum. «Die Bezeichnung ‹Bauchtanz› ist eigentlich irreführend, da sich weit mehr als nur der Bauch bewegt», sagt Irene Gygax. Seit 17 Jahren unterrichtet sie Frauen und Mädchen im orientalischen Bauchtanz. Seit sieben Jahren auch in Glashütten. «Der Orientalische Tanz ist ein ganzheitlicher Tanz, in dem der Einsatz von Armen, Händen, Brustkorb und Beinen nebst dem Becken genauso wichtig ist», sagt die Tanzlehrerin. Frauen lernten sich beim Bauchtanzen von einer ganz neuen Seite kennen. Typisch seien die isolierten Bewegungen und das Tanzen um die eigene Körpermitte. Eine exakte Technik wird vorausgesetzt, genauso ist aber auch der Ausdruck ein wichtiger Bestandteil des Orientalischen Tanzes. «Dadurch erst kann der Tanz lebendig werden und berühren», so Gygax. «Das ist wunderbar, aber auch sehr anspruchsvoll.»

Studienreise nach Ägypten

Irene Gygax hat eine Studienreise nach Kairo unternommen, um dort mehr über den Bauchtanz zu lernen. Dort hat sie am Unterricht von Ashraf Hassan teilgenommen. «Ashraf ist ausgebildeter Balletttänzer. Er hat 17 Jahre in München gelebt und unter anderem einige Jahre im Nationaltheater getanzt», erzählt Irene Gygax. «In Ägypten hat er immer wieder Folkloretänzerinnen und -tänzer unterrichtet und kam so von Ballett über Ägyptische Folklore zum Bauchtanz.»

In Glashütten bietet Irene Gygax jeweils am Dienstag, Mittwoch und Freitag Kurse an. So auch einen für Mädchen von sechs bis vierzehn Jahren. «Es ist die Spontaneität, mit der die meisten Kinder dem Tanz begegnen, die mir Freude bereitet», so die Glashüttnerin. «Sie gehen oft weniger mit dem Kopf und vielmehr mit dem Herzen – oder eben mit dem Bauch – an eine Sache heran.» Ende Februar bietet Irene Gygax in Glashütten wieder einen Einführungskurs für Frauen an.

Am Samstag, 16. Februar und Sonntag, 17. Februar führt Irene Gygax mit ihrer Tanzschule eine Bauchtanzshow im Stadttheater in Langenthal durch. Unter dem Motto «Sawa – zusammen» werden verschiedene orientalische Tänze aufgeführt. «In meiner Tanzschule sind über viele Jahre enge Freundschaften entstanden», so Gygax. «Deswegen das Motto der Tanzshow.»

www.erini.ch

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Konzentration beim Üben im Tanzraum in Glashütten. (Bild: zVg)
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Unter dem Motto «Sawa – zusammen» tanzen Frauen und Mädchen, Glashüttnerinnen und Langenthalerinnen zusammen. (Bild: zVg)
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