«Auch ich wurde beleidigt» – Ex-Chefin erhebt schwere Vorwürfe gegen Miss Schweiz-Organisatoren

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«Für mich ist unverständlich, dass man Jastina sechs Wochen vor Amtsende entlässt», sagt die ehemalige Chefin der Miss Schweiz-Organisation. (Bild: ENNIO LEANZA)
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Angela Fuchs. © Sandra Ardizzone

Die Schlammschlacht um die Miss-Schweiz-Wahl geht in die nächste Runde. Jetzt meldet sich die ehemalige Verwaltungsratspräsidentin der Missenorganisation, Angela Fuchs, zu Wort und zeigt Verständnis für Jastina Riederer, die vergangene Woche als Miss Schweiz abgesetzt und per sofort freigestellt wurde.

«Für mich ist unverständlich, dass man Jastina sechs Wochen vor Amtsende entlässt und vor allem verstehe ich nicht, wieso man das auf diese Art getan hat», sagt Fuchs in einem Interview, dass sie von einer Werbeagentur machen und verbreiten liess.

Von Jastinas Entlassung habe sie per E-Mail erfahren – etwa zum gleichen Zeitpunkt, als in der Presse von ihrer Entlassung zu lesen war. Dass die Miss-Schweiz-Organisation Riederer verbieten will sich Ex-Miss-Schweiz zu nennen, bezeichnet sie als «unerklärlich».

Riederer war vergangenen Donnerstag per Communiqué abgesetzt worden. Sie habe gegen Abmachungen verstossen und Mahnungen ignoriert. Zudem sei Sie nicht erreichbar gewesen.

Lohn und Spesen nicht bezahlt

Angela Fuchs war zum Zeitpunkt der Wahl von Riederer noch Geschäftsführerin der Missenorganisation, hat aber laut eigenen Angaben noch im gleichen Monat, also Ende März 2018, ihren Job als CEO auf den 1. Mai 2018 gekündigt und ist im Juni 2018 aus dem Verwaltungsrat der Miss-Schweiz-Organisation ausgetreten. Sie sei aber weiterhin zu 50 Prozent Aktionärin.

 

 

An ihren ehemaligen Geschäftspartnern in Sachen Miss Schweiz lässt sie kein gutes Haar. Zunächst spricht sie vorsichtig von «unterschiedlichen Auffassungen einer fairen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit». Dann wird Sie im PR-Interview konkret: «Mein vereinbarter Lohn und meine Spesen wurden bis heute nicht bezahlt. Zudem hat die Organisation auch mich verbal und schriftlich beleidigt.»

Um welche Beträge es geht und was für Beleidigungen das waren, geht aus dem Interview nicht hervor. Auch wer genau dafür verantwortlich ist, wird nicht genannt.

Die Vorwürfe treffen aber das Paar hinter der Miss Schweiz Organisation Iwan und Andrea Meyer. Iwan Meyer war telefonisch für eine Stellungnahme nicht erreichbar. Eine Reaktion per E-Mail steht noch aus.

Als Grund für ihre Gang an die Öffentlichkeit nennt Angela Fuchs den Umgang mit der geschassten Miss. «Ich kann diese öffentliche Demütigung von Jastina keinesfalls gutheissen», lässt sie sich zitieren.

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