Vier Tage im Zeichen der künstlichen Intelligenz

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«Es fasziniert mich, von einer Idee zum Resultat zu gelangen. Ich will mich inspirieren lassen und diese Motivation mit nach Hause nehmen.» Katja Stengele Rothrister Teilnehmerin am International Swiss Talent Forum

Heute startet in Nottwil LU das International Swiss Talent Forum. Während dreier Tage erarbeiten 70 junge Menschen aus der ganzen Welt in Gruppen Lösungsszenarien rund um verschiedene Aspekte der Thematik «Künstliche Intelligenz». Es handelt sich dabei um ein Teilgebiet der Informatik, welches sich mit der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem maschinellen Lernen befasst. Am vierten und letzten Tag präsentieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung ihre Ergebnisse.

Anwesend sein werden dann auch sogenannte Challenger von verschiedenen wissenschaftlichen Instituten. Das International Swiss Talent Forum wird von der Stiftung «Schweizer Jugend forscht» organisiert und findet bereits zum achten Mal statt.

Preisgekrönte Maturarbeit

Zu den Teilnehmerinnen gehört auch die 22-jährige Katja Stengele aus Rothrist. Bereits im letzten Jahr war sie dabei. In ihrer Arbeitsgruppe wird sie sich mit der Bedeutung der künstlichen Intelligenz im Bereich der sozialen Medien befassen.

«Die Atmosphäre ist sehr gut. Ausserdem lernt man sehr gut seine Stärken und Schwächen beim Teamwork kennen, weil man mit Leuten arbeitet, welche man vorher noch nicht kennt», freut sich Stengele.

Die Maturarbeit der heutigen Biologiestudentin wurde vor drei Jahren von der Stiftung «Schweizer Jugend forscht» mit dem Prädikat «sehr gut» bewertet und mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Die Arbeit trug den Titel «Bakterielles Licht – Untersuchung der Leuchtkraft von Aliivibrio fischeri – Bakterien in Abhängigkeit von der Zustandstemperatur».

«Es fehlt an Transparenz»

Auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz bezeichnet sich Katja Stengele hingegen nicht als Expertin. «Aber es ist wichtig, sich auf etwas Neues einzulassen. Das Thema ist sicher relevant für unsere Zukunft», sagt sie.

Plattformen wie Facebook oder Instagram sind heutzutage dazu in der Lage, nutzerdefinierte Werbung anzuzeigen. Folgt also jemand zum Beispiel vielen Musikern und Bands, ist die Chance gross, dass die Nutzerin oder der Nutzer viele Werbeanzeigen von Konzertveranstaltern zu sehen bekommt. «Diese Entwicklung bringt sicher viele Vorteile. Die Gefahr besteht aber darin, dass die Nutzer nicht merken, wie und wo Methoden der künstlichen Intelligenz genau eingesetzt werden. Es fehlt an Transparenz.»

Vielleicht entstehen ab heute in der Arbeitsgruppe von Katja Stengele Lösungsansätze zu genau diesem Problem. Auf die Gruppenarbeit freut sie sich sehr: «Beim International Swiss Talent Forum geht es vor allem darum, viele motivierte Leute kennenzulernen», erklärt Stengele. «Es fasziniert mich, von einer Idee zum Resultat zu gelangen. Ich will mich inspirieren lassen und diese Motivation mit nach Hause nehmen.»

Öffentliche Schlussveranstaltung International Swiss Talent Forum 2019: Samstag, 9. Februar, 9 bis 12.30 Uhr, Hotel Sempachersee Nottwil.

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