Neubau mit 17 Wohnungen: Landi baut sich fit für die Zukunft

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Zwei Wochen früher als geplant starteten die Abrissarbeiten an den alten Landi-Liegenschaften. ran
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So wird der Landi-Neubau mit den 17 Wohnungen künftig aussehen. Die Visualisierung zeigt die Ansicht von Süd-West. Visualisierung Zvg
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Symbolischer Spatenstich: Ran an die Schaufeln, hiess es am vergangenen Dienstagmorgen bei Minustemperaturen für die Mitglieder des Landi-Verwaltungsrates mit Präsident Peter Gerhard, die Landi-Geschäftsleitung mit Viktor Amrhyn und Martin Süess sowie Vertreter der am Bau beteiligten Unternehmungen. bm

Seit über 100 Jahren hat die Landi Zofingen ihren Sitz am Kornweg 3, in unmittelbarer Nachbarschaft zum BZZ, der Mehrzweckhalle und des Spittelhofes. Die altehrwürdigen Gebäude – bis auf einen Grossteil des Agrarcenters – werden in den nächsten Tagen und Wochen dem Erdboden gleichgemacht und weichen einem imposanten Neubau. Damit verschwindet ein vertrauter «Gemischtwarenladen» mit starker Magnetwirkung: Pro Monat verzeichnete die Landi im Schnitt rund 20 000 Kundinnen und Kunden.

Im Beisein des Landi-Verwaltungsrates mit Präsident Peter Gerhard, Strengelbach, der Landi-Geschäftsleitung mit Geschäftsführer Viktor Amrhyn und Betriebsleiter Martin Süess sowie Vertretern der am Bau beteiligten Unternehmungen, erfolgte am Dienstag mit dem symbolischen Spatenstich der Startschuss für das 15-Millionen-Franken-Projekt mit 17 Wohnungen.

Rückbau der Altliegenschaften

Mit den Abbrucharbeiten wurde zwei Wochen vor dem geplanten Termin begonnen. Gestern fuhren weitere grosse Abbruchmaschinen auf, um den Altbau inklusive der Tankstelle, die am heutigen Standort keinen Platz mehr findet, zurückzubauen.

Auf dem 1200 Quadratmeter grossen Terrain entsteht bis im Frühling 2020 die neue Landi mit 17 Wohnungen. Geschäftsführer Viktor Amrhyn: «Wir sind uns bewusst, dass dieser Termin sehr sportlich gesetzt ist.»

Das Geschäft findet inzwischen in einem geheizten Pavillon auf dem Landi-Parkplatz statt. Dem jungen Leiter Detailhandel, Silvan Arnet, stand eine grosse Herausforderung bevor. Innerhalb weniger Tage wurde generalstabsmässig gezügelt. Dank akribischer Vorbereitung blieb die Landi Mitte Januar nur zehn Tage geschlossen. «Dank den erfahrenen Mitarbeitenden und einer guten Planung war der ganze Umzug in den Pavillon in so kurzer Zeit möglich», meinte Betriebsleiter Martin Süess, der für den Bau verantwortlich ist. Trotz Grossbaustelle gibt es für die Kundschaft ausreichend Parkplätze auf dem Landi-Areal.

Während der gut einjährigen intensiven Bauzeit wird auf dem bestehenden Areal, im weissen Pavillon, fast das ganze bisherige Landi-Sortiment angeboten. Kundinnen und Kunden müssen jedoch auf Frischprodukte wie Milch, Butter, Käse, Fleisch- und Wurstwaren Brot, Kleingebäck und Sandwiches verzichten. Bis jetzt war die Landi die einzige Versorgerin für den täglichen Bedarf im doch recht grossen Südquartier Zofingens.

Im Sommer zu heiss im Zelt

Abklärungen mit dem Lebensmittelinspektorat hätten ergeben, dass die gesetzlichen Vorgaben nicht hätten eingehalten werden können. «Vor allem im Sommer wird es im Zelt viel zu heiss, um Frischwaren verkaufen zu können», sagt Geschäftsführer Viktor Amrhyn. «Im neuen Laden wird das Landi-Labelkonzept ‹Natürlich vom Hof› massiv ausgebaut. Unter diesem Label wird alles angeboten, was direkt von Produzenten bezogen wird. Dazu kann auch Milch und Brot gehören.»

Die 1891 gegründete Landi Zofingen mit Domizil am Kornweg 3 ist eine Genossenschaft vor Ort und Mitglied der fenaco/Landi-Gruppe mit heute rund 280 Verkaufsstellen. Sie betreibt mit grossem Erfolg eine Landi-Verkaufsstelle, einen Volg-Laden, ein Agrarcenter mit Getreidesammelstelle und drei Agrola-Tankstellen. Ein neuzeitlicher Verkaufsladen und 17 Wohnungen (2½- und 3½-Zimmer-Wohnungen) lösen den bisherigen, fast aus allen Nähten platzenden Altbau ab. «Die Wohnungen werden ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen und trotz der zentralen Lage zu günstigen Mietpreisen angeboten», sagt Geschäftsführer Viktor Amrhyn.

Neue Tankstelle mit Wasserstoff

Ein «Opfer» des Landi-Neubaus ist die 1964 eröffnete und 1988 erneuerte Tankstelle. Eine neue Zapfsäule mit TopShop und Waschanlage entsteht am Bleicheweg in Zofingen. Hier werden künftig nebst den bisherigen Treibstoffen auch Wasserstoff, Strom und Gas angeboten. Die Agrola-Kunden können in der «Überbrückungszeit» bei der Agrola-Tankstelle an der Luzernerstrasse Zofingen ihren Bedarf decken. Die neue Agrola-Tankstelle am Bleicheweg will die Landi dieses Jahr bauen und eröffnen. Einsprachen haben den Baustart bisher aber verzögert. Mit dem Bau der Tankstelle will die Landi Zofingen als eine der ersten Anbieter in der Schweiz gezielt Wasserstoff als nachhaltige Energie unterstützen.

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