Souverän sagt Ja: Weihermattstrasse kann saniert werden

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Die Weihermattstrasse wird nun definitiv saniert. rzu

Der Gemeinderat kann die Sanierung der Weihermattstrasse mitsamt Kanalisation bereits dieses Jahr in Angriff nehmen. Nun hat er grünes Licht seitens der Bevölkerung erhalten, die den 3,45-Millionen-Sonderkredit gestern mit einem Ja-Stimmen-Anteil von

57 Prozent gutgeheissen hat. 37 Prozent der Reider Stimmbevölkerung beteiligten sich an der Urnenabstimmung. 905 Personen legten ein Ja, 675 ein Nein in die Urne.

Der zuständige Gemeinderat Willi Zürcher zeigt sich erfreut über das Resultat. Das Projekt stehe ja schon länger an, nun könne es weitergehen, sagt Zürcher auf Anfrage. «Wir sind froh, hat die Stimmbevölkerung diesen Handlungsbedarf eingesehen.»

In der Tat ist die Weihermattstrasse südöstlich des Gemeindegebiets schon seit Jahren in einem schlechten Zustand. Nun kann der Gemeinderat die Sanierung endlich an die Hand nehmen. Mit der Sanierung verknüpft er gleichzeitig noch weitere anfallende Baumassnahmen, um Synergien zu nutzen. Gemäss Abstimmungsbotschaft ist abschnittweise der Bau eines Trottoirs sowie die Strassenraumgestaltung für eine Tempo-30-Zone geplant. Letztere ist in verschiedenen Gebieten von Reiden vorgesehen. Zudem kann der Gemeinderat mit der Zustimmung der Bevölkerung nun auch das Kanalisationssystem zwischen der Einmündung Kantonsstrasse und dem Hinterbergring sowie am Bifangring sanieren und ausbauen. Auf dem ganzen Perimeter sollen demnach Regenabwasser und Schmutzabwasser getrennt werden. Zudem soll der Sertelbach, der zurzeit über die Mischwasserleitung der ARA zugeführt wird, mittelfristig vom Kanalisationssystem getrennt und womöglich der Wigger zugeführt werden. Dadurch könnte die Gemeinde künftig erhebliche finanzielle Mittel einsparen. Mit dem Projekt werden nun die Voraussetzungen geschaffen. Der Sonderkredit setzt sich aus den Kosten für die Kanalisationssanierung (1,87 Millionen) und für die Strassensanierung (1,58 Millionen Franken) zusammen. Die Sanierungsarbeiten werden drei Jahre dauern.

Im Vorfeld der Abstimmung informierte der Gemeinderat an einer Infoveranstaltung ausführlich über das Projekt. Dabei gab es auch kritische Stimmen. Einzelnen Votanten war das Projekt zu teuer und folglich zu überfrachtet. Demnächst soll nun die öffentliche Planauflage starten. Der Projektstart ist im Herbst vorgesehen.

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