Schweizer Mannschaftsmeisterschaft: Wenn Schiessen zum Erlebnis wird - GALERIE

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Höchste Konzentration bei den besten Gewehrschützen des Landes. (Bild: Michael Wyss)

Die Schützinnen und Schützen machen sich bereit auf ihrer Bahn, setzen ihr Sportgerät zum ersten Mal an. Durchatmen. Sie setzen es wieder ab, richten ihren Blick weg von der Zielscheibe. Konzentration. Erneutes Ansetzen. Schuss. Ein Blick auf den Monitor. Wie genau war der Schuss? Nachladen.

Auf 32 Bahnen kämpfen die Schützinnen und Schützen in der Johanniterhalle um Punkte. Während im Hintergrund Schlagermusik die Zuschauer unterhält und der Hallenspeaker die Sportlerinnen und Sportler bis ins Detail vorstellt, haben diese jeweils zehn Minuten Zeit, um sich auf der zugeteilten Bahn startklar zu machen. In den darauffolgenden 35 Minuten gilt es ernst. Die Teilnehmer absolvieren zunächst so viele Probeschüsse, wie sie wollen. Danach gilt es, 20 möglichst präzise Schüsse auf die digitale Zielscheibe abzugeben. Sofort fällt auf: Beim Schiessen geht es um weit mehr als nur Abdrücken. Disziplin, Konzentration, psychische Stabilität und Durchhaltevermögen sind gefragt. Das findet auch Patrik Birrer, OK-Presseverantwortlicher: «Für einen optimalen Schuss muss sehr viel zusammenpassen.» Wie bei anderen Sportarten ist auch im Schiesssport alles optimiert. Die Funktionskleidung und die Schuhe stützen den Körper, die Oropax in den Ohren schirmen den Sportler vor Ablenkung ab und die Abdeckung auf dem einen Auge hilft beim Zielen. Beim Betrachten des Publikums und der beteiligten Athleten wird ausserdem klar: Die Durchmischung ist gross. Jung und Alt, Frauen und Männer, Familien mit Kleinkindern und junge Paare sind da. Im Vergleich zum Schiessstand, wo niemand zuschaut, sei ein öffentlicher Anlass mit Publikum viel attraktiver, vor allem für junge Schützinnen und Schützen, so Patrik Birrer.

Professioneller Auftritt

Die Johanniterhalle in Reiden ist an diesem Wochenende optimal umfunktioniert: Der Boden ist komplett abgedeckt, die Fenster von aussen und innen verdunkelt, die Bahnen professionell eingerichtet. Die beiden kleinen Trefferanzeige-Bildschirme hat der Verband zur Verfügung gestellt. Die beiden grossen Leinwände organisierte das OK-Team um den Wehrverein Pfaffnau und den Pistolenschützenbund Reiden selbst, um die Attraktivität des Events zu steigern. «Der Anlass soll den Schiesssport in der Region bekannt machen», sagt Pius Frei, OK-Vizepräsident und Präsident des Wehrvereins Pfaffnau. Nebst den beiden Leinwänden mit den Resultaten sind es auch die Tribüne, der geräumige Platz hinter den Bahnen oder die in der Halle situierte Festwirtschaft, die den Anlass für das Publikum attraktiv machen. Dementsprechend zufrieden ist Frei auch mit dem Zuschauerandrang.

Gleich für zwei Jahre schreibt der Verband die Finalwettkämpfe der Schweizer Mannschaftsmeisterschaft Gewehr 10 m jeweils aus, weshalb sich die Schiesssportbegeisterten der Region bereits auf die Austragung im nächsten Jahr (8./9. Februar) freuen können.

 

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