Tapetenwechsel bei der Spitex Nebikon

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Luzia Hauser, Einsatzleiterin Hauswirtschaft und Soziale Dienste, beim Auspacken der Bananenkisten im neuen Behandlungsraum. sgw

Vergangenen Freitag und Samstag zog die Spitex Nebikon-Altishofen um. Über zehn Jahre war der Verein an der Bahnhofstrasse in Nebikon domiziliert. Da dessen Platzbedarf aber stetig gewachsen ist, wurde ein Umzug zwangsläufig zum Thema. Im Neubau «im Winkel», nur wenige hundert Meter entfernt, fand der Verein im Erdgeschoss des Wohnblocks den idealen, neuen Standort. Es war eine logistische Herausforderung erklärte Marie-Therese Anliker, Geschäftsleiterin der Spitex Nebikon-Altishofen. «Der tägliche Betrieb musste auch während des Umzugs gewährleistet werden.» So begann man vor drei Wochen mit dem Umzug des Archivs. Frühzeitig hat die Spitex auch die Neueinrichtung der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) und die Umschaltung des Telefons organisiert. Alles andere musste bis letzten Donnerstag zügelbereit sein, sodass man am Freitag früh starten konnte.

Alle im Einsatz

Unzählige Schachteln und Bananenkisten standen bereits angeschrieben am richtigen Ort und wurden von den fleissigen Helferinnen und Helfern ausgepackt. Denn von den 15 Mitarbeitenden in der Pflege und der Hauswirtschaft sowie den fast 20 freiwilligen Helferinnen und Helfern des Mahlzeiten-, Besuchs- und Entlastungsdienstes hatten sich alle zur Hilfe bereit erklärt.

Im Gegensatz zum vorherigen Standort haben Geschäftsleitung und Teamleitungen nun eigene Büros, die Pflege- und Hauswirtschaftmitarbeitenden haben neue, moderne Arbeitsplätze. Mit dem grossen Aufenthaltsraum, der sich auf für Sitzungen eignet, wird das Angebot der Spitex Nebikon-Altishofen zudem erweitert. «Es fühlt sich gut an hier», zeigte sich das Spitex-Team begeistert. Ferner will die Spitex Nebikon-Altishofen in Zukunft die Angehörigen von Demenz-Erkrankten entlasten. So wird der Verein Spiel- und Jassnachmittage organisieren oder zusammen mit ihnen backen. Damit hätten die oft überlasteten Familienmitglieder ein paar freie Stunden für sich. Neu könne man sich auch im separaten Behandlungszimmer die Wunde verbinden oder pflegen lassen, ohne dass eine Spitex-Mitarbeiterin nach Hause kommen muss. «Besonders Berufstätige und Junge werden dies schätzen», war Marie-Therese Anliker überzeugt. «So können sie beispielsweise vor der Arbeit zu uns kommen.»

Wie akzeptiert die Spitex in den Gemeinden ist, zeigte auch die Sponsoren-Aktion, zu der man sich entschlossen hatte. Die Infrastrukturkosten konnte der Verein mit diesen Geldern abdecken. «Die Aktion übertraf all unsere Erwartungen», sagte Anliker. Nun werden bereits sämtliche Kundinnen und Kunden von den Räumen «im Winkel» aus betreut und im Mai kann sich dann die Bevölkerung am «Tag der offenen Tür» selbst ein Bild des neuen Standorts machen.

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