Aargauer Koch holt sich begehrte Trophäe und vertritt die Schweiz an der Weltmeisterschaft

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Ale Mordasini (rechts) mit seinem Commis Patrick Güntert (zVg)
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Siegerplatte «Fisch» von Ale Mordasini (zVg)
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Siegerplatte «Fleisch» von Ale Mordasini (zVg)

Die Aufgabe der Finalisten bestand darin, eine Fisch- und Fleischplatte für je 14 Personen zu kreieren. Die Zeitvorgaben waren knapp: 4 Stunden und 15 Minuten nach dem Start mussten die Kandidaten die Fischplatte, bestehend aus Kabeljau und Krevetten, schicken.

Weitere 75 Minuten später hatte die Fleischplatte, bestehend aus drei Poulets Fermiers de Gruyères inklusive Innereien, zu folgen. Unterstützt wurden die Finalisten bei ihrer herausfordernden Aufgabe von einem persönlichen sogenannten «Commis», der zum Zeitpunkt des Wettbewerbs maximal 21 Jahre alt sein durfte. Ein weiterer Commis stand den Kandidaten bis zur Abgabe der Fischplatte zur Verfügung.

Ale Mordasini am Bocuse d’Or Europe 2020

Kurz vor 16 Uhr erreichte die Spannung ihren Höhepunkt, als der Sieger verkündet wurde: Im Beisein der rund 1200 Vertreter aus Gastronomie und Hotellerie durfte der Aargauer Ale Mordasini die begehrte Kochtrophäe entgegennehmen. Der frisch gekürte Goldene Koch 2019 arbeitet als Küchenchef im Relais & Châteaux Hotel Krone Regensberg. «Es ist eine grosse Ehre, diesen Titel und die Trophäe entgegennehmen zu dürfen – umso mehr, da ich mich gegen äusserst talentierte Berufskollegen durchsetzen konnte», freute sich Ale Mordasini kurz nach der Preisübergabe.

Sein Sieg eröffnet Ale Mordasini nun die Chance, sich auch am Bocuse d’Or Europe 2020 in Tallinn/Estland zu beweisen. Seit diesem Jahr gilt der Wettbewerb «Der Goldene Koch» wieder als Sélection Suisse für die europäische Vorausscheidung der Kochweltmeisterschaft. Das nächste grosse Finale des Bocuse d’Or findet im Januar 2021 in Lyon statt. Als bester Schweizer im Teilnehmerfeld des diesjährigen Goldenen Kochs ist Ale Mordasini automatisch für die europäische Vorausscheidung nominiert.

Unter die 1200 Gäste aus Gastronomie und Hotellerie mischte sich um die Mittagszeit auch Bundesrat Guy Parmelin. Der Vorsteher des eidgenössischen Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung nutzte die Gelegenheit, um sich im Kursaal Bern ein persönliches Bild von den Kochkünsten der Finalisten zu machen. «Das Finale dieses Wettbewerbs beweist einmal mehr die Exzellenz unseres Landes auf dem Gebiet der Haute Cuisine. Ich hoffe, dass dieses Schaufenster viele junge Leute anspornt, diesen Weg ebenfalls einzuschlagen», sagte Guy Parmelin und würdigte damit die herausragenden Leistungen der sechs Kandidaten.

Der Sieger geht nun auf eine Reise durch die Schweiz

Nach der Siegerehrung wurde der frisch gekürte Titelträger im Berner Kornhauskeller im Beisein der geladenen Gäste sowie der prominenten Jury gebührend gefeiert. Dank seines Sieges darf Ale Mordasini nun die sogenannte Tour Culinaire Suisse mitgestalten und prägen: Er bereitet sein Siegermenü in der zweiten Jahreshälfte 2019 in den Betrieben renommierter Schweizer Gastronomen vor einem grösseren Publikumskreis zu. (az)

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Ale Mordasini (zVg)
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