So zeigt sich der närrische Urtrieb im Unteren Wiggertal

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Blächschränzer Sicher unterwegs
Blächschränzer
Wegere-Pflotscher
Wegeregosler
Flohguugger
Häppereschweller
Schlossruugger
knokker

Blächschränzer: Mit dem Motto «steiler esch geiler» möchten die Blächschränzer aus Pfaffnau hoch hinaus. Rund 40 Stunden und zwischen 600 und 800 Franken hat ein Gewand an Zeit und Geld gekostet. Für das Seil am Kleid gilt: ging es einmal zu steil, können sich die Blächschränzer daran festhalten.

Wegere-Pflotscher: Zukunftsorientiert bewegt sich die Guuggenmusig Wegere Pflotscher Reiden/Wikon an der diesjährigen Fasnacht. So spart sie bereits heute für ihr Jubiläum im 2020, weshalb sie sich für das Motto «Jede Rappe zöut för’s 2020» entschieden hat. Weil jedes Mitglied sein Gewand während zwei bis drei Tagen selber zusammengestellt hat, ist es auch das kostengünstigste Kleid aller regionalen Guuggen (100 Franken).

Wegeregosler: Unter dem Motto «Iiszit – wenns Bier chalt bliibt» feiern die Wegeregosler Nebikon die rüüdige Zeit. Ganz speziell an ihrem Kleid ist die knallige Farbenmischung zwischen dem edlen blauen Stoff und dem bunten orangen Stoff, der das kühle Blonde darstellt. Zwischen zehn und fünfzehn Stunden dauerte das Nähen, während sich die Kosten auf knapp 180 Franken beliefen.

Flohguugger: Magisch und einzigartig unter dem Motto «Schamane» startet die Guuggenmusig Flohguugger Nebikon in die Fasnacht. Weil jedes Mitglied das Gewand selber genäht hat, ist jedes dementsprechend auch ein Unikat. Durchschnittlich 25 Stunden sassen die Mitglieder an ihrem ganz persönlichen Kleid. Die Kosten pro Kleid belaufen sich auf 315 Franken.

Häppereschweller: Mit Kosten zwischen 500 und 800 Franken pro Gewand ist es die Guuggenmusig Häppereschweller aus Dagmersellen, die an der hiesigen Fasnacht das teuerste Kleid aller regionalen Guuggen trägt. Das farbenfrohe Gewand und das Fell sollen die verschiedenen Aspekte des Kontinents Afrika widerspiegeln, ganz nach dem Motto «Hakuna Matata». Dementsprechend aufwendig war die Fertigung: Viereinhalb Tage pro Kleid.

Schlossruugger: Die Schlossruugger aus Altishofen gehen mit dem Motto «Marco fuhr Polo» in die fünfte Jahreszeit. Die Kosten für ihr Kleid betrugen geschätzte 250 Franken, wobei das Zuschneiden des Stoffs circa zwei Stunden und das Nähen circa 15 Stunden dauerte. Ihr Gewand fällt vor allem wegen des ungewohnten Schnitts und dem Stehkragen auf, der auch bei geschlossener Jacke sichtbar ist.

knokker: Die verschiedensten Stoffe wie auch die Schminke der Mitglieder der Guuggenmusig knokker aus Pfaffnau fallen einem sofort ins Auge. Ob UV-Licht oder Dunkelheit: Die Stoffe und die Gesichter der Fasnächtler aus Pfaffnau leuchten. Zwischen einem und zwei Arbeitstagen dauerte die Umsetzung eines Kleides für das diesjährige Motto «Urtriib». Für dieses Thema haben die knokker in den vergangenen Monaten fleissig geübt, damit das Volk der knokker gerüstet ist. Das aus den Tiefen der Pfaffnauer Wälder kommende Volk der knokker frönt dem Urtriib der närrischen fünften Jahreszeit und zelebriert die Bräuche und Traditionen der Fasnacht mit seinen Anhängern.

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