SC Langenthal mit defensiver Brillanz in den Playoff-Halbfinal

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Robin Nyffeler (links) und sein SC Langenthal konnten von Dominik Egli und dessen EHC Kloten nicht gestoppt werden. (Bild: Leroy Ryser)

Der SC Langenthal hat am Sonntagabend gegen den EHC Kloten, den letztjährigen Absteiger aus der Nationalliga A, die Playoff-Halbfinalqualifikation geschafft. Bereits im fünften Spiel gelang den Langenthalern in der Viertelfinalserie mit einem 4:1-Heimsieg die verdiente Entscheidung. Auch in dieser Partie war der Grund für den Erfolg mehr als offensichtlich: Kloten fand bis zuletzt fast keinen Weg an SCL-Torhüter Philip Wüthrich vorbei. Dieser hielt in zwei von fünf Viertelfinalduellen seinen Kasten rein und brachte auch sonst seine Gegner zur Verzweiflung.

Dass Kloten zwischenzeitlich 23 Powerplay-Chancen ungenutzt verstreichen liess, spricht Bände. «Der Grund dafür ist ganz einfach zu finden: Unser Torhüter war überragend», kommentierte SCL-Stürmer Nico Dünner. Ausserdem sei jeder bereit gewesen, Schüsse zu blocken und hart für den Sieg zu arbeiten.

Früher Rückschlag
Dario Kummer war es, der am Sonntag die Partie entschieden hatte. Er luchste Ex-Langenthaler und Kloten-Topskorer Jeffrey Füglister die Scheibe ab und ging auf das Tor zu. Trotz zahlreichen Stockschlägen des Gegners, die im Normalfall zu einer Strafe geführt hätten, erzielte Kummer in der 48. Minute das 3:0 für den SCL. Immerhin muss man den Zürchern attestieren, dass sie bis zum Schluss nicht aufgaben. Dabei hätten sie allen Grund dazu gehabt: Der SC Langenthal führte schon nach 38 Sekunden, weil Klotens Torhüter Andrin Seifert ein erstes Mal danebengriff. Dass SCL-Kanadier Pascal Pelletier nach 73 Sekunden auch noch das 2:0 erzielte – bei einem Konter wurde er in der Mitte von Simon Sterchi angespielt –, hätte den Gästen eigentlich frühzeitig das Genick brechen können.

Der EHC Kloten aber versuchte beim Stand von 0:3 bis zuletzt, ohne Seifert und mit sechs gegen vier Feldspielern den Ausgleich zu forcieren. Tatsächlich fiel in diesem 24. Powerplay das 1:3, für die erhoffte Rückkehr war es aber zu spät. Stattdessen ergatterte Toms Andersons 63 Sekunden vor Schluss eine frei liegende Scheibe, die er ins leere Tor zum 4:1 unterbringen konnte.

«Job ist noch nicht getan»
Sitzend auf dem Eis feierten die Langenthaler Spieler in der Folge den Halbfinaleinzug. «Es ist schön, die Fans so zu sehen. Sie wollten das. Einen kämpferischen, siegenden SCL. Schön, dass es geklappt hat», sagte Trainer Per Hånberg. Nico Dünner war ebenso erfreut, aber noch lange nicht zufrieden. «Wir haben immer noch etwas gut zu machen vom letzten Halbfinal. Unser Job ist noch nicht getan», meinte der Mittelstürmer.

Dass Torhüter Philip Wüthrich für den Ausgang der Viertelfinalserie eine entscheidende Rolle gespielt hatte, wusste auch Per Hånberg: «Dieser Seriensieg war eine tolle Teamleistung, aber für Philip Wüthrich findet man fast keine Worte mehr.»

Langenthal - Kloten 4:1 (2:0, 0:0, 2:1)
Schoren. – 2894 Zuschauer. – SR: Mollard/Fluri, Kehrli/Ambrosetti. – Tore: 1. (0:38) Pienitz 1:0. 2. (1:13) Pelletier (Sterchi) 2:0. 48. Kummer (Strafe angezeigt) 3:0. 57. Egli (Kellenberger/Ausschluss Gerber) 3:1. 59. Andersons (ins leere Tor) 4:1. – Strafen: 8-mal 2 Minuten gegen Langenthal, 9-mal 2 Minuten gegen Kloten.
Langenthal: Wüthrich; Rytz, Pienitz; Müller, Andersson; Scheidegger, Maret; Henauer; Küng, Kummer, Kelly; Sterchi, Pelletier, Andersons; Gerber, Dünner, Leblanc; Wyss, Dal Pian, Nyffeler; Hess.
Kloten: Seifert; Kellenberger, Bircher; Back, Egli; N. Steiner, Ganz; Harlacher, Guerra; Füglister, Sutter, Tukonen; Combs, Obrist, Marchon; Lehmann, Monnet, Knellwolf; Krakauskas, Lemm, Welti.
Bemerkungen: Langenthal ohne Campbell, Christen, Mathis, Tschannen (alle verletzt), Gyger (bei den SCL Tigers), Peter und Oehninger (beide überzählig). 47. Tukonen scheidet verletzt aus. 57. Time-out Kloten. 56:19 bis 56:36, 56:47 bis 56:55, 57:05 bis 57:30, 58:21 bis 58:57 und 59:09 bis 60:00 Kloten mit sechstem Feldspieler statt Goalie Seifert.

Alle Resultate der NLB-Playoffs finden Sie hier.

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