Kostenbremse im Gesundheitswesen

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Es ist klar, die Krankenkassenprämien sind zu hoch. Das Gesundheitswesen ist sehr kostenintensiv. Um dieses Problem zu lösen, hat die CVP Schweiz eine Volksinitiative auf den Weg gebracht, momentan werden Unterschriften gesammelt. Die Volksinitiative trägt den Titel «Kostenbremse im Gesundheitswesen – Für tiefere Prämien».

Das Kostenproblem muss an der Wurzel gepackt werden: Es braucht eine einheitliche Finanzierung von ambulanter und stationärer Pflege. Das Hausarztmodell muss gestärkt werden mit einer dezentralen Streuung, auch auf dem Land. Der ambulanten Pflege müssen mehr Mittel zugesprochen werden. Dies soll durch staatliche Anreize gefördert werden. Eine geringere Dichte an spezialisierten Spitälern ist angezeigt.

Die spezialisierten Spitäler sollen nur noch in grossen zentralen Ballungsräumen vorkommen. Grundversorgungsspitäler wie das Spital Zofingen oder Kinder- und Frauenärzte müssen in den regionalen Zentren und Agglomerationen erhalten bleiben. Die Spitäler sollten vermehrt auf Synergien setzen. Des Weiteren soll es ein elektronisches Patientendossier geben, damit die Patienten eine bessere Übersicht haben über ihre Behandlungen. Damit etwa keine Mehrfachbehandlungen passieren oder Behandlungen viel zu hoch abgerechnet werden. Auch soll es überall Fall- statt Bettpauschalen geben. Das Betreute Wohnen muss attraktiver gemacht werden mit dem Ziel, dass nur die angemessenen Fälle ins Alterszentrum verlagert werden.

Weiter soll auch ein Steuerabzug geltend gemacht werden können, wenn die Angehörigen zu Hause gepflegt werden. Regionale Stützpunkte soll es in Zukunft geben, die sich nicht stur an Kantonsgrenzen halten. Auch müssen die teils sehr hohen Saläre der Spezialisten hinterfragt werden. Es muss eine Senkung der Schweizer Medikamentenpreise geben. Generika und andere wichtige Medikamente sind zu teuer.

Raphael Zimmerli, Präsident CVP Oftringen-Küngoldingen-Rothrist

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