500 000 Gipfeli für Zofinger Kinderspitex

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Das Kifa-Team freut sich über die Spende (v.l.): Mirella Bär, Inès Spahni, Corina Milz (Lidl Schweiz), Petra Stadler, Theresia Marbach und Renate Romeo. Bild: zvg

Grosse Freude bei der in Zofingen ansässigen Kinderspitex Stiftung Kifa Schweiz: Lidl Schweiz spendet im Rahmen seines Zehnjahre-Jubiläums mehr als 63 000 Franken. Dies ist der Gesamterlös aus dem Gipfeli-Verkauf während dreier Tage im Februar. «Die Freude ist riesig und steht uns ins Gesicht geschrieben», sagt Theresia Marbach, die Spendenverantwortliche bei Kifa. Als gemeinnützige Stiftung und Kinderspitex-Organisation ist Kifa seit jeher auf Spenden angewiesen. Die Kinderspitex-Pflegetarife seien noch immer nicht kostendeckend, weil private Kinderspitex-Organisationen durch die öffentliche Hand ungenügend finanziert würden, sagt Marbach. So betragen die Spenden knapp einen Fünftel des Gesamtumsatzes. Für dieses Jahr sind rund 900 000 Franken budgetiert. «Wir sind für jede Spende, egal wie klein oder gross sie ist, dankbar», so Marbach.

Spende entlastet Familien

Bereits im Vorfeld der Aktion hat Lidl Schweiz die Stiftung Kifa Schweiz kontaktiert und mitgeteilt, dass sie gerne den gesamten Erlös der Gipfeli-Aktion der Kifa spenden möchten. Die Stiftung habe sehr dankbar zugesagt und die Aktion den Mitarbeitenden angekündigt, erzählt Theresia Marbach. «Ab diesem Zeitpunkt waren alle sehr gespannt darauf, wie viele Gipfeli wohl verkauft würden.» Anfang März war es dann so weit: Corina Milz, Head of Corporate Communications von Lidl Schweiz, besuchte die Kifa in Zofingen. Sie brachte einen Check mit und überraschte das Kifa-Team mit einem Spendenbetrag von 63 598 Franken.

Die Stiftung Kifa Schweiz pflegt und betreut Kinder und Jugendliche mit geistiger, körperlicher, physischer Behinderung und chronischen Krankheiten. Der Spendenbetrag wird für die Entlastung von Familien mit schwer pflegebedürftigen Kindern und Jugendlichen eingesetzt. Mit den Spendengeldern können beispielsweise Musiktherapien finanziert, Ferienwochen für Kinder mit Behinderungen und chronischen Krankheiten ermöglicht oder Hilfsmittel wie Rollstühle finanziert werden. Ebenfalls können dank der Spenden Zuschüsse getätigt werden für Pflegkosten, die von IV, Krankenkasse und Gemeinden nicht gedeckt sind. Spenden würden immer dort eingesetzt, wo sie gerade am «nötigsten» seien, so Marbach.

Seit 30 Jahren in Zofingen

Die Stiftung Kifa Schweiz gibt es seit bald 30 Jahren. Der Hauptsitz der Stiftung befindet sich im Zofinger Römerquartier. Heute ist Kifa in der ganzen Deutschschweiz tätig. 150 Pflegefachpersonen betreuen rund 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene gemeinsam mit deren Eltern und Angehörigen im vertrauten Umfeld.

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