Mit Tempo und Köpfchen auf Postensuche beim Wiggertaler OL - mit Video

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Beste Bedingungen und idyllisches Ambiente fanden die Teilnehmenden des Wiggertaler OL vor. (Bild: gam)

Die Bahnlegung des Wiggertaler OLs übernahm der 18-jährige Nachwuchsläufer Christian Gafner aus Oftringen. Der Kantonsschüler investierte während Monaten viele Stunden in das Zusammenstellen der Bahnen und das Heraustüfteln der besten 68 Postenstandorte. Mit dem Zofinger Hansruedi Schlatter stand ihm ein erfahrener Orientierungsläufer zur Seite. In 44 Kategorien erarbeiteten die beiden spannende und den Fähigkeiten angepasste Routen, ehe die Postensetzer am Samstag ihre Aufgabe in Angriff nehmen konnten. Auch die anderen Ressorts leisteten viel Arbeit, damit der Wiggertaler OL reibungslos ablaufen konnte: Start- und Zielgelände, Wettkampfbeiz und die EDV waren bereit für die anreisenden Wettkämpfer.

Die meisten Klubmitglieder des gastgebenden OLK Wiggertal standen als Helfer im Einsatz. 16 eigene Läuferinnen und Läufer kämpften in den Jugendkategorien um Punkte in der Aargauer Schüler- und Jugendmeisterschaft. In der Kategorie H14 lieferten sich die vier Schnellsten ein enges Rennen. Joschka Bertschi (Oftringen), vor zwei Wochen noch zuoberst auf dem Podest, klassierte sich nach zwei kleinen Unsicherheiten als Vierter. «OL fasziniert mich, weil man gleichzeitig läuft und etwas für den Kopf macht», formulierte der 13-Jährige, was nebst ihm am Samstag fast 400 Startende nach Mühlethal ins Gebiet Munihubel zog.

Kurze Startverzögerung

«Die grösste Herausforderung ist es für die Teilnehmenden wie immer, den besten Weg von Posten zu Posten zu finden», meinte Laufleiter Marco Sievi. Vom Wetter her sei es heute keine spezielle Prüfung. Nach einem garstigen Freitag schien am Wettkampftag die Sonne und so fanden die Sportlerinnen und Sportler trotz starkem Wind beste Bedingungen vor. Gefordert war das OK, ehe es losgehen konnte. «Einige der elektronischen Postenstationen fielen aus und so konnten wir erst 11 Minuten später als geplant beginnen, was aber nicht weiter schlimm war», so Marco Sievi. Später fragte er im Ziel viele Läufer persönlich, wie sie den Wiggertaler OL erlebt hatten. Bei den meisten fiel die Bilanz ebenso zufriedenstellend aus wie die des Laufleiters und seines tatkräftigen OKs.

Vom Nachwuchs des OLK Wiggertal buchte Maxim Bertschi Rang 4 bei den H10. Er verlor fast drei Minuten durch einen Fehler zu Posten zwei. Léo Ventura (Zofingen) und Lou Hälg (Strengelbach) liefen in der Kategorie H12 auf die Plätze 5 und 6. Anna Ventura (Zofingen) wurde bei der D10 Achte. Julia Emmenegger (Aarburg, D12) verpasste als Vierte das Podest um 13 Sekunden. Ihre Vereinskolleginnen kamen nicht ohne Fehler durch. Die Aarburgerinnen Nadja Zeller, Johanna Bühler und Annalena Zinniker und Claudia Wicki klassierten sich auf den Rängen 11 bis 14. Bei der D14 wurden Sofia Emmenegger (Aarburg, 8.), Mia Sommerhalder (Strengelbach, 14.) und Anina Schmid (Aarburg, 15.). (kf/gam)

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