Ein ungelöster Fall für Adrina Kaufmann

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«Er lehnte sich zurück und betrachtete die Leiche, die vor ihm im Bett lag. Sein Leben war zerstört. Nicht nur das. Alles, woran er geglaubt hatte, war zerstört. Unwiederbringlich.» Mit gefasster Stimme las Buchautorin Ina Haller die dramatischen Zeilen aus ihrem Kriminalroman, der aufgeschlagen vor ihr auf dem Tisch lag. Daneben ein Glas Wasser, beim Lesen wird der Mund schnell trocken. Die Hauptfigur ihrer Kriminalromane, Adrina Kaufmann, ist eine Privatdetektivin – wider Willen, der Schluss liegt nahe. Im Pharmaunternehmen ihres neuen Lebenspartners geschehen ungewöhnliche Dinge, ein Mitarbeiter verschwindet unter mysteriösen Umständen. Das Auftauchen eines zwielichtigen Jugendfreundes ihres Partners könnte mit dem Fall zu tun haben. Adrina beginnt mit den Nachforschungen. Was war das für ein Mann, der aus dem Nichts auftauchte, und wieder verschwand.

«Mafia, schoss es ihr aus heiterem Himmel durch den Kopf, Adrina blieb stehen und starrte auf den Stadtbach. Ob ihr ehemaliger Verlobter von der Aargauer Kriminalpolizei etwas damit zu tun hat? Das Handy klingelt immer im falschen Moment.» So weit zur Leseprobe, Fragen über Fragen, deren Antworten nur mit Konsumieren der Lektüre zu beantworten sind. Bleibt als Letztes die Frage, ob sich die Aargauer Kantonspolizei mit der Handlung schon befasste. Die Lektüre des Romans könnte beim Lösen von Kriminalfällen helfen und Helligkeit in so manche «Aarauer Finsternis» bringen. Der Kriminalroman trägt ja nicht umsonst den gleichen Titel.

Neben neun Frauen sass ein Quotenmann im Halbrund vor dem Lesepult. Als begeisterter Fan der Hallerschen Kriminalromane outete er sich, sonst wäre er nicht gekommen. Alle ihre bisher erschienenen Bücher habe er gelesen. «Aarauer Finsternis» erschien am 24. Januar. Zum Schreiben kam Ina Haller über das Novemberschreiben der Schreibszene Schweiz – einem Schreibanlass für alle, die schon lange ein Buch schreiben wollten. Beim Novemberschreiben war Quantität gefragt, weniger ein ausgefeiltes Konzept oder perfekte Sätze, mindestens 50 000 Worte mussten eingereicht werden. Einfach drauflos Schreiben hiess die Devise. Bei Ina Haller half es. Inzwischen veröffentlichte sie acht Kriminalromane, die weitestgehend im Kanton Aargau handeln.

BIBLIOTHEK UERKHEIM

Rund 4500 Bücher, DVDs und Spiele

In der Bibliothek Uerkheim warten rund 4500 Bücher, DVDs und Spiele auf Erwachsene und Kinder. Sabina Schär, Bibliothekarin in Uerkheim, schaute extra im elektronischen System nach. Kinder- und Jugendbücher füllen die Regale hauptsächlich, aber auch Belletristik, Romane und Sachbücher sind zu finden. Zuletzt häufig ausgeliehen wurde der Roman «Die Mondschwester» aus der Schwesternserie von Lucinda Riley, sagt Bibliotheksleiterin Mirjam Räbmatter nach kurzer Überlegung. Auch die Bücher der Kinderbuchreihe «Das magische Baumhaus» der Bestsellerautorin Mary Pope Osborne seien gefragt.

Geöffnet hat die Schul- und Gemeindebibliothek Uerkheim im Gemeindehaus im 1. Stock am Dienstag und Freitag von 16.30 bis 18.30.

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