Robin Leblanc führt den SC Langenthal in Olten zum Halbfinal-Break

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SCL-Stürmer Robin Leblanc schoss den EHC Olten mit seinem Hattrick im fünften Halbfinalspiel praktisch im Alleingang ab. (Bild: Leroy Ryser/Archiv)

Dem SC Langenthal ist in der Playoff-Halbfinalserie gegen den EHC Olten das erste Break gelungen. Nach vier Heimsiegen in den ersten vier Halbfinals setzten sich die Oberaargauer im Kleinholz nach einem 0:1-Rückstand mit 4:1 durch. Die Vorentscheidung fiel im zweiten Abschnitt. Oltens Stürmer Martin Ulmer verpasste das 2:0 bei einem Pfostenschuss aus kurzer Distanz das leere, offene Tor. Wenig später nützte Langenthal Strafen gegen Oltens Verteidiger Clarence Kparghai (2+2 Minuten) zu zwei Powerplay-Toren und drehte das Spiel innerhalb von 70 Sekunden vom 0:1 zum 2:1. In der Folge erzielte Robin Leblanc die drei Tore zum 4:1-Sieg.

Derweil steht der HC La Chaux-de-Fonds in seiner Jubiläumssaison (100 Jahre HCC) erstmals seit zehn Jahren im Playoff-Final der NLB. Das Team aus dem Neuenburger Jura, trainiert vom NLA-erfahrenen Serge Pelletier (Zug, Fribourg, Ambri-Piotta), übersprang letztlich auch die Halbfinal-Hürde Thurgau souverän. Nach zwei Heimsiegen jeweil nach Verlängerung (4:3 und 5:4) und einem 1:0-Auswärtssieg in Spiel zwei gewannen die Chaux-de-Fonniers die Partien vier und fünf mit 5:1 und 6:1. Thurgau führte am Tag nach der Vertragsverlängerung mit Trainer Stephan Mayr während zweieinhalb Minuten im ersten Abschnitt mit 1:0. Alain Miéville sorgte bis zur 24. Minute mit zwei Powerplay-Toren für die Wende. Samuel Grezet, Brett Cameron, Dominic Hobi und Daniel Carbis skorten in der Folge für La Chaux-de-Fonds zum klaren Schlussresultat von 6:1.

Den ausführlichen Machtbericht zum fünften Derby lesen Sie in der ZT/LN-Printausgabe vom Donnerstag.

 

 

Olten - Langenthal 1:4 (1:0, 0:2, 0:2)
Kleinholz. – 5066 Zuschauer. – SR: Lemelin/Dipietro, Ambrosetti/Kehrli. – Tore: 18. Schwarzenbach (Ulmer, Grossniklaus/Auschluss Maret) 1:0. 29. Tschannen (Ausschluss Kparghai) 1:1. 30. Leblanc (Ausschluss Kparghai) 1:2. 43. Leblanc 1:3. 51. Leblanc 1:4. – Strafen: 7-mal 2 Minuten gegen Olten, 8-mal 2 Minuten gegen Langenthal.
Olten: Simon Rytz (Mischler); Zanatta, Lüthi; Grossniklaus, Rouiller; Bagnoud, Colin Gerber; Kparghai, Bucher; Gervais, Schirjajew, Hohmann; Schwarzenbach, Mäder, Ulmer; Wyss, Schneuwly, Haas; Muller, Rexha, Huber.
Langenthal: Wüthrich (Zaugg); Philipp Rytz, Pienitz; Müller, Andersson; Scheidegger, Maret; Henauer; Tschannen, Pelletier, Kelly; Sterchi, Kummer, Andersons; Tom Gerber, Dünner, Leblanc; Nyffeler, Dal Pian, Gyger; Hess.
Bemerkungen: Olten ohne Horansky, Truttmann, Eigenmann, Vodoz (alle verletzt), Hrabec, Heughebaert und Hunziker (alle überzählig). Langenthal ohne Mathis, Küng, Campbell (alle verletzt), Oehninger und Peter (beide überzählig). – 25. Pfostenschuss Ulmer. 40. Pfostenschuss Grossniklaus. 54:00 bis 54:56 Olten mit sechstem Feldspieler statt Goalie.

Alle Resultate der Playoff-Halbfinals finden Sie hier.

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