Rechnung schliesst fast 1 Million besser ab als budgetiert, aber ...

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Die Rechnung 2018 der Einwohnergemeinde Strengelbach fällt um knapp eine Million besser aus als budgetiert: Sie weist einen Gewinn von 887 553 Franken auf. Budgetiert wurde ein Verlust von 30 592 Franken. «Wir hatten in den letzten Jahren immer ein ausserordentliches Ergebnis. Mit so einem Resultat haben wir aber nicht gerechnet», sagt Vizeammann Marco Hauri, verantwortlich für das Ressort Finanzen.

Weniger Sozialhilfekosten

Das positive Ergebnis kam dank einigen unvorhersehbaren Faktoren zustande. Die grösste Abweichung vom Budget ergab sich dabei bei der Sozialhilfe, die insgesamt 310 000 Franken weniger Kosten verursachte als budgetiert: Tiefere Fallzahlen und eine intensive Bearbeitung der Fälle – also die Förderung der Reintegration der Sozialhilfeempfänger sowie Rückzahlungen – führten zu tieferen Ausgaben. Abweichungen gab es auch im Bildungsbereich, wo sich die Oberstufe mit 143 000 Franken für eine deutliche Budgetunterschreitung verantwortlich zeigt. Die Budgetierung sei noch unter der Prämisse vorgenommen worden, dass die Oberstufe in Strengelbach erhalten bleibt. Der entsprechende Beschluss lag damals noch nicht vor. Weiter tragen verschiedene Projekte zum Resultat bei, die die Gemeinde zwar budgetiert hatte, inzwischen aber noch nicht in Betrieb nehmen und abrechnen konnte.

Mehr Steuererträge erwartet

Das Resultat wurde weiter durch diverse definitive Abrechnungen aus Vorperioden positiv beeinflusst, namentlich bei den Lehrerlohnkosten um 77 000 Franken, bei der Spitex um 35 000 Franken, beim regionalen Betreibungsamt um 12 000 Franken sowie bei der Regionalpolizei um 36 000 Franken. Auch das nationale Geschehen hatte einen Einfluss auf den Abschluss: Aufgrund der Postauto-Affäre wurden 19 000 Franken als Rückvergütung überwiesen.

Sorgenkinder gibt es trotzdem: Die gestiegenen Pflegekosten von 44 000 Franken und die Steuererträge, die unter den Erwartungen geblieben sind. Insgesamt beträgt die Lücke 170 000 Franken zum budgetierten Wert; die grösste Differenz entstand bei den Aktiensteuern (wir berichteten). Diese Mindereinnahmen konnte die Gemeinde durch Einsparungen in diversen anderen Bereichen, etwa der Informatik, kompensieren.

«Der Gemeinderat freut sich über das positive Resultat – es ist aber nicht nachhaltig», sagt Marco Hauri. Die strukturellen Herausforderungen bleiben somit; der Gemeinderat ist auch in Zukunft gefordert. Er werde Ausgaben weiterhin laufend auf ihre Notwendigkeit und Dringlichkeit prüfen. (GRS/cki)

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