Kantonsrat: Das sind die Gewählten aus dem Wahlkreis Willisau

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Gewählten aus dem Wahlkreis Willisau
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Gewählten aus dem Wahlkreis Willisau

So schnitten «die Jüngsten» bei den Wahlen ab

Ariane Ammann und Esther Ammann: Innerhalb des Mutter-Tochter-Gespanns aus Wikon holte Esther Ammann gut 600 Stimmen mehr als Tochter Ariane, welche jedoch mit 1081 Stimmen ebenfalls ein beachtliches Resultat schaffte. Das Küken der Liste, welche im Sommer ihre Lehre als Fachfrau Gesundheit bei der Spitex Wiggertal abschliesst, erreichte von insgesamt 13 SP-Kandidatinnen und Kandidaten Rang 10. Gemeinderätin Esther Ammann platzierte sich auf dem fünften Rang. «Ich bin zufrieden mit diesem Resultat und nicht unglücklich darüber, dass ich nicht gewählt wurde, zumal ein Doppelmandat (mit Gemeinderat) keine einfache Herausforderung gewesen wäre», sagt die Webdesignerin auf Anfrage.

Andreas Bärtschi: An die Anrede «Herr Kantonsrat Andreas Bärtschi» muss sich der 26-jährige Altishofer erst noch gewöhnen. «Aber ich freue mich riesig», sagt er. Lange musste er am Wahlsonntag zittern, denn nach Auszählung der Listenstimmen sah es so aus, als würde die FDP einen Sitz verlieren. Doch der Sitzeverlust konnte mit Glück abgewendet werden. Ausserdem verhalfen ihm 268 Stimmen Vorsprung auf Raphael Bucher aus Schötz zur Wahl.

Gilles Ineichen: Der 21-jährige Maturand aus Wikon wurde auf der CVP-Liste abgeschlagener Letzter. «Ich bin enttäuscht! Ich bin angetreten, um die Jungen im Kantonsrat für die CVP zu vertreten. Das ist mir leider nicht gelungen. Die 18- bis 30-Jährigen werden auch die nächsten vier Jahre im Kantonsparlament kaum vertreten sein. Das geht nicht. Die Parteien tun gut daran, ihre jungen Kandidatinnen und Kandidaten noch besser zu unterstützen. Auf der anderen Seite bin ich überwältigt: Fast 4000 Wählende haben mir ihr Vertrauen geschenkt. Toll waren auch die Erfahrungen, die ich im Wahlkampf machen konnte. Alles in allem war es ein tolles Erlebnis, das mich motiviert weiterzumachen», kommentiert Ineichen sein Resultat.

Lukas Biegger: Der 19-jährige Landwirt aus Ufhusen erreichte ein für sein junges Alter beachtliches Resultat. Von 14 Kandidatinnen und Kandidaten auf der SVP-Liste erreichte er den 9. Rang mit 2976 Stimmen. Biegger absolviert derzeit die Rekrutenschule. Er war für eine Stellungnahme am Montag nicht erreichbar.

Linus Bürgi: Der 20-jährige Student der Wirtschaftswissenschaften, welcher trotz Wohnsitz in Wolhusen im Wahlkreis Willisau für die Grünen kandidierte, war am Wahlsonntag nicht nur als Kandidat, sondern auch als Reporter für Radio 3fach im Luzerner Regierungsgebäude unterwegs. Von fünf Kandidierenden wurde er Vierter, jedoch mit nur 384 Stimmen Rückstand auf Valentin Arnold, welcher überraschend gewählt wurde. «Ich habe viel mehr Stimmen gemacht als erwartet. Viel wichtiger ist aber das Resultat meiner Partei. Niemand konnte erwarten, dass wir im Wahlkreis Willisau einen Sitz holen. Das ist fantastisch!», kommentierte Bürgi das Wahlresultat.

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