Zu tiefe Schülerzahlen: Aarburg muss seine Bezirksschule definitiv schliessen

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Bald gehen im Aarburger Schulhaus Paradiesli keine Bezirksschüler mehr ein und aus. PMN

Jetzt ist es definitiv. Aarburg muss seine Bezirksschule spätestens im 2022 schliessen. Trotz des Bevölkerungswachstums erreiche die Schule die Mindestzahl an Schülern nicht, um weiterhin eine eigene Bezirksschule betreiben zu können, schreibt die Schulpflege in einer Medienmitteilung. Schon im letzten November hatte die Gemeinde Lehrerschaft und Öffentlichkeit über die drohende Schliessung informiert. Auch positive Hochrechnungen bis zum Ende der vom Kanton gewährten Übergangsfrist 2021/2022 zeigen laut der Mitteilung, dass die geforderte Mindestzahl von 36 Schülerinnen und Schülern pro Jahrgang bis dann nicht erreicht werden kann. Nach Abklärungen auf politischer Ebene durch den Gemeinderat und die Schulführung sei eine Fristerstreckung oder Ausnahmeregelung von Gesetzes wegen aber nicht möglich.

Daher werden nun die Planungsgespräche für die Überführung der Bezirksschule Aarburg nach Oftringen vorangetrieben. In welcher Form und per wann die Überführung stattfinden solle, sei Gegenstand der Verhandlungsgespräche zwischen den Gemeinden. Die Gemeinden würden eine für beide Parteien einvernehmliche Lösung anstreben.

Die Schülerzahlen der Aarburger Bezirksschule sind in den letzten Jahren stetig gesunken. Bis anhin führte Aarburg pro Jahrgang Klassen mit 18 bis 28 Bezirksschülerinnen und Bezirksschülern. Ab dem Schuljahr 2022/2023 müssen alle Bezirksschulstandorte zwei Abteilungen pro Jahrgang führen.

Im Dezember 2018 hat Aarburg erste Gespräche mit der Gemeinde Oftringen geführt. Diese würden weitergeführt und der Prozess der Überführung sorgfältig und gemeinsam geplant und vorangetrieben. «In welcher Form und zu welchem Zeitpunkt der Wechsel nach Oftringen stattfindet, ist Inhalt der Gespräche», schreibt die Schulpflege. Die Qualität der Schule solle dabei erhalten bleiben und der Partnergemeinde Planungssicherheit gewährleistet werden.

Den Verlust des Bezirksschulstandortes bedauern die Schulführung und der Gemeinderat ausserordentlich. «Wir sind aber auch zuversichtlich, dass mit der Gemeinde Oftringen eine gute Lösung gefunden werden kann und die Bezirksschülerinnen und Bezirksschüler von der Qualität einer grösseren Bezirksschule profitieren können», heisst es in der von der Schulpflegepräsidentin und dem Gemeindeammann unterzeichneten Mitteilung. Die Vorgaben des Kantons müssten jedoch zwingend bis Ende Schuljahr 2021/2022 erfüllt werden, ansonsten entscheidet der Kanton über den Standort. (jow/pd)

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