Gasthof von Arx in Egerkingen gehört neu zur «Gilde»

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Inhaber Stephanie und Peter Felber (links) bei der Gildentafelübergabe mit Ambassador Eli Wengenmaier. Bruno Kissling © Bruno Kissling

«Der Beitritt in die Gilde hat natürlich einen hohen Stellenwert für unseren Betrieb», sagt Inhaber und Koch des Gasthofs, Peter Felber. «Es ist eine Auszeichnung für unsere Arbeit, die wir gemeinsam seit 17 Jahren hier verrichten.» Zur traditionellen Gildentafelübergabe mit Apéro im Gasthof von Arx erschienen rund 30 Gäste, darunter Stammgäste und Mitarbeiter des Betriebes. Eli Wengenmaier, Ambassador der Gilde, hiess den Gasthof willkommen in der «Familie» und überreichte Peter Felber und seiner Ehefrau Stephanie Felber die Gildentafel, die am Eingang des Gasthofs zu präsentieren sei.

«Wir spüren die Leidenschaft der Inhaber und die Gastronomiekompetenz des gesamten Gasthofs», begründet Eli Wengenmaier die Aufnahme des Betriebs in die Gilde. Sie ist eine gesamtschweizerische Vereinigung von Gastronomen und auf 300 Mitglieder limitiert. Das entspricht rund einem Prozent der landesweiten Gastronomieanbieter. «Unsere Mitglieder reichen vom einfachen Betrieb zu Gourmet-Restaurants», sagt der Ambassador. «Wichtig aber ist, dass der Gastgeber den Betrieb mit Herzblut und Leidenschaft führt.» Um jedoch als Gilde-Mitglied infrage zu kommen, muss man Eigentümer des Betriebs sein und ihn mindestens zwei Jahre lang erfolgreich geführt haben. Ausserdem ist eine Ausbildung zum Koch, Hotelfachmann oder gleichwertiges vorzuweisen.

Spät entdeckte Leidenschaft

Das treffe alles auf den Gasthof von Arx und Peter Felber zu, der den Betrieb nach der 30-jährigen Führung seiner Eltern Guido und Margret Felber 2002 übernahm. Die Leidenschaft fürs Kochen habe der ursprünglich gelernte Kühlanlagenmonteur erst mit 25 Jahren entdeckt. «Mir hat das Gastgewerbe zwar immer gefallen, aber das Kochen nicht», erklärt er. «Man wächst aber hier auf, sieht, wie die Eltern langsam ins Pensionsalter kommen und will nicht, dass es einfach aufhört.» Zwei Jahre nach Abschluss der Zweitlehre zum Koch übernahm der Sohn den Betrieb. «Unser Ziel ist es nicht, Gault-Millau oder Michelin Bewertungen zu erhalten», sagt Peter Felber. «Gourmet-Küche ist nicht unser Anspruch. Wir legen aber Wert auf eine solide, qualitativ hochwertige und frische Küche.»

 

Nach der Ansprache des Ambassadors bedankte sich auch der Inhaber bei seinem 12-köpfigen Team sowie bei den Stammgästen des Gasthofs und beteuerte, dass trotz des Beitritts in die Gilde alles gleich bleiben werde. «Einige Gäste hatten Angst, dass nun die Preise steigen werden», sagte er scherzhaft. Auch Stephanie Felber bestätigte: «Es ist eine Anerkennung für unsere bisherige Arbeit. Wir werden daher im gleichen Rahmen weitermachen und unserem Motto treu bleiben: qualitativ hochwertig, einfach und mit Herzblut dabei.»

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