Badi Rothrist: Was nichts kostet, ist nichts wert

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Dazu passt mit etwas Zynismus: Was billig ist, ist nichts wert. Aber näher an der Wahrheit wäre der von J. F. Kennedy (Mitglied der linken US Demokraten) zitierte, nachfolgend auf unseren Fall abgewandelte Grundsatz: Frage nicht, was die Gemeinde für dich tut, sondern was du für die Gemeinde tun kannst. Das haben sich die Rothrister Steuerzahlerinnen und Steuerzahler vor über zwei Jahren zu Herzen genommen und dem Gemeinderat grünes Licht für die Realisierung eines topmodernen, attraktiven Hallenbades gegeben. Wohlwissend, dass der Steuersatz steigen wird und die Gemeinde ausserdem die Defizite aus dem Betrieb der mit einer guten Infrastruktur ausgestatteten Badelandschaft, indoor wie outdoor, zu schultern hat. Rothrist offeriert damit eine überregionale Zentrumsleistung, denn keine der umliegenden Gemeinden kann Vergleichbares anbieten. Ausserdem hielten sich die angrenzenden Gemeinden damals, als es im Projektvorfeld darum ging, allenfalls in geeigneter Form an der Finanzierung zu beteiligen, vornehm zurück. Und nun kommt da die Petitionärin Jacqueline Doymus daher und will die mit betriebs- und marktwirtschaftlicher Umsicht vom Rothrister Gemeinderat kalkulierten, angebotsgerechten Eintrittspreise über den Haufen werfen? Das ist astreine Sozi-Manier: Die Anderen sollen zahlen!

Die Anderen sind in diesem Fall die Rothrister Steuerzahler, welche für das Betriebsdefizit geradezustehen haben. Aber Jacqueline Doymus hat, wie sie im ZT-Artikel vom 13. April, selber schreibt, mit betriebsökonomischer Akribie über 30 Badis auf deren Eintrittspreise hin untersucht. Somit ist sie, wenn das Rothrister Hallenbad eröffnet ist und die Badesaison beginnt, ökonomisch bestens vorbereitet, ihre Youngsters ins Auto zu packen, oder besser noch, mit dem ÖV dahin zu verreisen, wo der Badespass am billigsten ist. Und schliesslich wäre da alternativ die Rothrister Aare-Beach, wie ZT-Leser der Freitagsausgabe entnehmen konnten: Gratis und mit absolut naturbelassener Infrastruktur.

 Rudolf Fankhauser, Rothrist

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