«Gewütet wie die Berseker»: Zwei Afghanen zertrümmern Tür des Altstadt-Clubs «Boiler»

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Die Tür des «Boiler» in der Aarauer Altstadt. Die kaputte Stelle wurde mit Karton überdeckt. © UHB

Augenzeugen berichten, die Männer hätten wie Berserker gewütet. Alles gepackt, was sie auf der Strasse gefunden hätten, auf die Türe des «Boiler» eingedroschen, bis diese kaputt war. Die für Passanten furchterregende Szene ereignete sich in der Nacht zum Samstag, am Morgen um 4 Uhr. Alles begann angeblich, weil die zwei Männer versucht hatten, im «Boiler» zu rauchen. «Nach ersten Erkenntnissen hatten sie sich als Gäste im Club ungebührlich verhalten, weshalb sie der Sicherheitsdienst des Lokals verwiesen hat», bestätigt Kantonspolizeisprecher Bernhard Graser.

Draussen hätten sie Flaschen und Klappstühle der angrenzenden Gartenwirtschaft gegen das Gebäude und auch gegen die beiden Sicherheitsangestellten geworfen. «Daran beteiligt waren offenbar auch zwei weitere Männer, die zuvor nicht im Lokal weilten», so Graser. Deren Identität sei allerdings noch unbekannt. Ein Passant will wissen, dass es sich um einen Mann handelt, dem vorher mangels eines Ausweises der Zutritt zum Club verweigert worden war. Der vierte Mann scheint zufällig anwesend gewesen zu sein und Lust zum Zerstören gehabt zu haben.

Erfolgreiche Stadtpolizei

Als Erstes traf eine Patrouille der Stadtpolizei vor Ort ein. «Die Täterschaft hatte sich bereits aus dem Staub gemacht», berichtet Graser. Im Zuge der Fahndung habe die Stadtpolizei kurz nach fünf Uhr in der Innenstadt zwei mutmasslich Beteiligte festnehmen können.

Es handelte sich um zwei Afghanen im Alter von 20 und 21 Jahren. Der eine ein vorläufig aufgenommener Asylbewerber, der andere ein Ausländer mit einer Aufenthaltsbewilligung. «Beide waren alkoholisiert», so Graser. Die Kantonspolizei nahm die beiden Afghanen vorläufig fest. «Sie wurden nach der Befragung und Verzeigung am Samstagnachmittag wieder auf freien Fuss gesetzt», erklärt Graser. Die Ermittlungen nach den mutmasslichen Mittätern sei noch im Gange. Verletzte habe es keine gegeben.

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Umgehend...

B. Kerzenmacher
schrieb am 24.04.2019 13:29
die Sozialhilfegelder streichen und zügig abschieben.
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