Conaction: Sprayen unter Aufsicht der Polizei

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Lukas Steiner und Yanik Bucher zeigen den Teilnehmern ihres Workshops einige Schwünge und Griffe. Dann konnten sich die Jungs selbst versuchen. Remo Wyss
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Vor dem Oxil entstanden sieben legale Graffiti, die zumindest bis zur nächsten Conaction bestehen bleiben.

Kleider rauschen, Sägemehl staubt auf und ein Raunen geht durch die jungen Zuschauer. Lukas Steiner, der Jungschwinger-Obmann des Schwingklubs Zofingen liegt auf dem Rücken. Gelegt wurde er von Yanik Bucher, Nachwuchsschwingtalent des Zofinger Schwingklubs. Die Zuschauer sind sechs Jungs der diversen Oberstufen des Bezirks, die an der neunten Conaction teilgenommen haben. Zusammen mit den sechs Schwinginteressierten haben rund 220 andere Jugendliche das Angebot der Conaction wahrgenommen. Die Oberstufenschüler besuchten zusammen mit den Jugendarbeitern aus dem Bezirk und den Polizisten der Regionalpolizei Zofingen einen von insgesamt 19 Workshops.

Laut Andreas Zimmermann, dem Conaction-Verantwortlichen bei der offenen Kinder- und Jugendarbeit Zofingen (OJAZ), ist das Ziel des aktivitätszentrierten Grossanlasses die Interaktionen auf Augenhöhe zwischen Jugendarbeitern, Polizisten und den Jugendlichen zu fördern. «So können Schwellenängste abgebaut werden und es den Oberstufenschülern ermöglichen, hinter die Uniform der Beamten zu blicken», sagt Zimmermann.

Zurück in den Schwingkeller Zofingen, zum Workshop: Angeleitet durch Lukas Steiner und Yanik Bucher sollen die Teilnehmer einen Einblick in den Schwingsport erhalten. Das grösste Problem für die sechs Jungs war dabei das beissende Sägemehl. Steiner und Bucher kannten aber kein Erbarmen, beim Einlaufen und Dehnen sind Rollen, nach denen jeder der Teilnehmer voller Sägemehl ist, fester Bestandteil. «Mit meiner jahrelangen Erfahrung empfehle ich euch, das T-Shirt in die Hose zu stecken», sagt Steiner lachend. Nach der kurzen Einführung, in der Basisschwünge wie der Kurz vorgeführt wurden, stand das Selber-Schwingen im Vordergrund.

Legales Sprayen

Vor dem Jugendkulturlokal Oxil in Zofingen fand ein weiterer Workshop statt. Anstelle von Zwilchhosen trugen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen Staubmasken und alte Kleider. Das Thema war hier das legale Sprayen. Unter der Anleitung des Murgenthaler Jugendarbeiters Andreas Kallweit kreierten dort sieben Schüler und Schülerinnen ihr persönliches Kunstwerk mit Spraydosen. Zuerst wurden sie aber über die verschiedenen Formen und Techniken des Sprayens aufgeklärt. Auch wo und wann sprayen legal ist, wurde den Teilnehmern erklärt. Gewappnet mit dem neuen Wissen erstellten die Teilnehmer eine Skizze, die es dann auf die Leinwand zu bringen galt. Der kurze Zeit anwesende Polizist hat aber auf das aktive Sprayen verzichtet und nur beobachtet.

«Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der Conaction und freuen uns aufs nächste Jahr», sagt Andreas Zimmermann stellvertretend für alle Organisatoren. Ob im nächsten Jahr das Jubiläum der zehnten Conaction-Ausgabe speziell gefeiert wird, kann er noch nicht sagen. Sicher ist aber, dass die Conaction wieder stattfinden wird, wenn genug Sponsoren gefunden werden.

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