Brugg Cables prüfen Verkauf oder Teilverkauf – und baut nochmals 60 Stellen ab

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Symbolbild (Keystone)

Bereits im Januar sprach der Kabelhersteller von einem starken internationaler Wettbewerb und anhaltend hohem Preisdruck wegen Überkapazitäten. Die Brugg Cables als Anbieter von Kabelsystemen reagierte mit Kostenoptimierungen Anpassungen der Organisation. Was unter anderem bedeutete: 120 der weltweit 520 Stellen gingen verloren. Betroffen war der Hauptsitz in Brugg, wo von den aktuell 370 Stellen nach der Reduktion noch 250 Stellen blieben. Die Kabelfertigung werde auf Kernprodukte ausgerichtet.

Heute teilt das Unternehmen mit, dass man weiterhin mit den schwierigen Bedingungen zu kämpfen habe: «Währungen, Logistikherausforderungen sowie im internationalen Vergleich hohe Standortkosten, sind die Hauptfaktoren, die eine Produktion am Standort Brugg zunehmend schwieriger machen.»

Deshalb suche die Gruppe Brugg AG derzeit nach einem oder mehreren strategischen Partnern, «welche die Umsetzung der Strategie und Weiterentwicklung des Kabelgeschäftes ermöglichen.» Dabei werden verschiedene Vorgehensmöglichkeiten geprüft, «auch ein Verkauf oder Teilverkauf der Division Cables ist nicht ausgeschlossen.»

Offen ist, welche Teile der Kabelproduktion im Rahmen des Verkaufs der Kabel Division zukünftig durch Dritte weitergeführt werden, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Es werde darauf hingearbeitet, ausgewählte Teile der Kabelproduktion an Dritte zu veräussern. Bis dahin werden die bestehenden Kundenaufträge mit selbst produzierten Kabeln ausgeführt. Neue Aufträge im Bereich der Hoch- und Höchstspannung werden mit bestehenden und neuen Partnern erfüllt.

Weitere 60 Mitarbeiter verlieren ihren Job

Das Programm, dass die Transfomation vorantreiben und dem Unternehmen die Zukunft sichern soll, werde «beschleunigt», heisst es. Für die Angestellten bedeutet das nichts Gutes: «Da Brugg Cables die Kabelproduktion umfassender als ursprünglich geplant reduzieren wird, sind gegenüber der im Januar kommunizierten Zahlen von 120 Arbeitsplätzen voraussichtlich rund 60 weitere Mitarbeitende betroffen. Vorbehaltlich des eingeleiteten Konsultationsverfahrens werden aus heutiger Sicht bis 2020 insgesamt rund 180 Arbeitsplätze abgebaut. Die bestehenden Sozialpläne werden angepasst oder neu ausgearbeitet. »

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