Traktanden Gemeindeversammlung: Multifunktionaler Schulraum geplant

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Im Idealfall hat eine Gemeinde weder zu wenige noch zu viele Schulräume. Dieser Idealfall tritt aber nur selten ein, denn die Schülerzahlen schwanken je nach Jahrgang teilweise stark. Hinzu kommen Neuerungen im Unterrichtswesen (wie etwa der vermehrt angewandte Gruppenunterricht), die von einer Schule eine andere Grösse oder Anzahl von Räumen verlangen.

Die Gemeinde Kölliken setzt deshalb in Sachen Schulraum auf Flexibilität. Sicher ist: Kindergarten und Primarschule müssen erweitert werden. Die angebauten Zimmer will die Gemeinde multifunktional gestalten, damit sie je nach Bedarf umfunktioniert werden können. Dafür hat eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern der Schulpflege und des Gemeinderates, einen entsprechenden Vorschlag zur Erweiterung des Schulhauses Farbweg erarbeitet. Die Gemeindeversammlung vom Montag, 20. Mai soll dafür einen Projektierungskredit von 392 000 Franken sprechen. Wie es in der Gmeind-Broschüre heisst, ist der Anbau auf der Südseite des Schulhauses Farbweg geplant und hat dieselbe Grösse wie das bestehende Gebäude. Er wird jedoch ergänzt durch eine weitere Etage. Eine Option der Projektierung sei die Aufstockung des bestehenden Farbwegschultraktes um ein Geschoss. «Es wäre möglich, so insgesamt zwei Kindergarten- und zwölf Klassenzimmer sowie die erforderlichen Nebenräume zu realisieren», steht in der Broschüre.

Daneben muss die Sommergmeind noch über weitere Kredite befinden. 210 000 Franken sollen für ein neues Bauamtsfahrzeug und 175 000 Franken für die Erneuerung der Abwasserleitung Scheidgasse-Walisgrabenbach gesprochen werden. Letzteres ist ein Nachtragskreditbegehren zum Budget 2019. Die abzusegnende Rechnung 2018 schliesst mit einem Gewinn von 1,36 Millionen Franken. Budgetiert worden war ein Minus von 100 000 Franken. Wie in anderen Gemeinden ist die im ersten Jahr der neuen Amtsperiode fällige Marktwertanpassung von Grundstücken und Liegenschaften des Finanzvermögens vor allem verantwortlich dafür. Sie machte über 600 000 Franken aus. Hinzu kommen nicht budgetierte Dividendenzahlungen des Elektrizitätswerks von 100 000 Franken. Daneben seien weniger Sozial- und Personalausgaben (diverse Stellenwechsel) angefallen.

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