Bald kann man im ehemaligen Restaurant Schmiede wohnen

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Restaurant Schmiede (Bruno Kissling)

Noch hängt über dem Hauseingang das Schild mit dem Schriftzug: «Steakhaus». Doch ein Blick durch die Fenster ins Innern der Gaststube zeigt: Das Restaurant Schmiede in Trimbach gibt es nicht mehr. Die Beiz an der Baslerstrasse 227 mitten im Dorf musste Ende Dezember vergangenen Jahres schliessen.

Seit mehreren Generationen gehört die Liegenschaft «Zur Schmiede» der Familie Schnetzer. Vier Geschwister, darunter die Brüder Heinrich und Anton Schnetzer, verbrachten einen Teil ihrer Kindheit oberhalb der Gaststube. Im September 2018 übernahmen die beiden Brüder die Liegenschaft.

«Schmiede» ist geschütztes Kulturobjekt

Nun wollen sie das historische Gebäude wieder beleben: «Es ist ein richtiges Familienprojekt», erzählt Dominique Schnetzer, die mit Heinrich Schnetzer verheiratet ist und in Hölstein BL lebt. Es sei ihr Anliegen, die Liegenschaft aufzuwerten. Schnetzer: «Schliesslich war es früher ein wunderschönes Gartenrestaurant.»

Da die «Schmiede» ein geschütztes Kulturobjekt ist und in der Zone für Volumenerhalt steht, werden an der Aussenfassade keine grossen Änderungen vorgenommen. Der Charakter soll erhalten bleiben. Auch der Schriftzug «Zur Schmiede» wird über dem Hauseingang hängen bleiben. Schnetzer erklärt: «Wir wollen die Substanz erhalten und das Gebäude in die heutige Zeit überführen.»

Fünf Mietwohnungen gibt es in der «Schmiede»

Im Innern jedoch wird umgebaut: Seit Ende Dezember 2018 steht die Gaststube im Erdgeschoss leer. In diesen Räumlichkeiten will die Familie Schnetzer nun zwei Wohnungen unterbringen. Die eine verfügt über 65 Quadratmeter, die andere ist 105 Quadratmeter gross. «In den oberen beiden Stockwerken sind bereits drei Wohnungen untergebracht», so Schnetzer. Insgesamt wird es in der «Schmiede» also nach dem Umbau fünf Mietwohnungen geben.

Auch der derzeit noch geteerte Vorplatz vor der ehemaligen Gaststube wird erneuert: «Wir gestalten mit alten Pflastersteinen vom Klosterplatz in Einsiedeln einen Vorgarten, der teilweise auch begrünt wird.» Auf der anderen Seite des Gebäudes soll es ebenfalls einen gepflasterten Sitzplatz sowie drei schattenspendende Bäume geben.

«Vielleicht zieht es uns im Alter zurück nach Trimbach»

«Eigentlich hätten wir eine öffentliche Nutzung des Gebäudes bevorzugt», sagt Schnetzer. Doch da Traditionsrestaurants in der heutigen Zeit kaum mehr eine Chance hätten, habe sich die Familie für die Umnutzung in ein Wohnhaus entschieden. Schnetzer: «So können wir das Gebäude dennoch beleben.»

Selbst in eine der Mietwohnungen einziehen wollen die Schnetzers nicht. Aber sie halten sich die Möglichkeit offen: «Vielleicht zieht es uns im Alter wieder zurück nach Trimbach», sagt Dominique Schnetzer.

 
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