Hartgesottene Wikoner Naturliebhaber trotzten der Kälte

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Die 34. Morgenexkursionen wurden erstmals von zwei Frauen – Johanna Ruckstuhl und Nadine Bachmann, geleitet. Unterstützung erhielten sie von Hans Kaufmann und Hans Gut. Um 6 Uhr startete Exkursionsleiterin Johanna Ruckstuhl trotz Regen und ein paar verirrten Schneeflocken mit ihrer Gruppe beim Schulhaus Richtung Feldstrasse. Amseln, Buchfinken, Haus- und Feldspatzen kündigten den erwachenden Tag an. Neben dem Restaurant Adelboden querten die Teilnehmer die Wiggertaler-Talebene. Auf der besonnten Seite der Bahnunterführung blüht momentan der Kleine Wiesenknopf. Dieser findet auch (als Pimpernelle) in der Kräuterküche Verwendung.

Bei der Überquerung der Altache wurde die Gemeinde- und die Kantonsgrenze überschritten. Im Bifang Brittnau benutzte die Gruppe den neuen Steg, um auf die Westseite der Wigger zu gelangen. Beobachtet vom Storchenpaar auf dem Kirchendach wanderten die Teilnehmer zu den Wiggerhöfen. Dort wartete ein von der Naturliebhabergruppe gespendetes Znüni. Freundlicherweise durfte dieses in der Scheune der Familie Frei eingenommen werden. Auch ein Fuchs witterte etwas und beobachtete aus sicherer Entfernung das Geschehen. Auf dem Rückweg konnte beim Wehr eine Entenfamilie mit 9 Jungen beobachtet werden. Auf einem Feldweg zwischen Wiesen und Äckern machte Hans Kaufmann auf die Bedeutung der Bodenlebewesen, speziell der Regenwürmer, aufmerksam.

Die zweite Exkursionsleiterin Nadine Bachmann wählte für ihren Rundgang mit Start um 7.30 Uhr die verkürzte Variante der Frühaufsteher-Exkursion. Bei kühlen 4 Grad war die Lust am Singen bei einigen Vögeln etwas gehemmt. Ein paar Weinbergschnecken waren trotzdem unterwegs, und an den trockenen Strassenböschungen lagen die Trichter der Ameisenlöwen. Beim Baumgarten im Adelboden machte Bachmann auf den Tag der Hochstammobstbäume aufmerksam. In den 1950er Jahren standen in der Schweiz noch etwa 15 Millionen. Doch durch subventioniertes Abholzen sank der Bestand auf heute noch rund 2.3 Millionen Bäume. Mit grossflächigem Einsatz von DDT Spritzmittel in den 1950er Jahren gegen die Maikäferplage wurden den Bewohnern der Obstgärten (Steinkauz, Wiedehopf und Gartenrotschwanz) die Nahrungsgrundlagen, Gross- und Kleininsekten, entzogen. Auch die zweite Exkursion wärmte sich mit einem feinen Znüni, bevor sie ihren Weg wieder Richtung Wikon fortsetzte. Nach den Exkursionen genossen die Teilnehmer und einige Gäste die Gemüsesuppe Werner Kurmanns. (nb)

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