Die neue Spitex stellt sich in Holziken vor

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Uschi Dätwyler (l.) und Jacqueline Hausmann (r.) überreichen Ralph Bürge und Esther Scheurmann jeweils ein Geschenk zur erfolgreichen Einführung der Spitex-Dienstleistungen in Holziken. awe

«Nur wenige Spitex-Organisationen bieten einen 24-Stunden-Service», sagt Ralph Bürge, Geschäftsführer des Oftringer Alterszentrums Lindenhof an der Generalversammlung des Gönnervereins Spitex-Altersbetreuung Holziken. Die Nachfrage bei Pflege und Betreuung älterer Menschen wandelt sich. Der Mensch will mit seinem gesamten sozialen Beziehungsnetz mitten im Leben bleiben. Der Bezug individueller Dienstleistungen ermöglicht dies über einen langen Zeitraum. Seit dem 1. Mai stellt die Spitex Lindenpark des Alterszentrum Lindenhof Oftringen die Spitex-Dienstleistungen in Holziken sicher.

Vier Mitarbeiter für Holziken

Holziken ist nicht die einzige Gemeinde, die Leistungen der «Lindenhof»-Spitex Lindenpark bezieht. Erfahrungen mit anderen Gemeinden sammelte die Spitex bereit mit Aarburg. An einer weiteren Expansion arbeiten die Oftringer Spitex-Verantwortlichen und haben sich die Bewilligung auch für die Kantone Bern und Solothurn geholt. Mit Alexa Roesch als Ansprechperson betreuen zukünftig vier Mitarbeitende die Pflege- und Betreuungsbedürftigen in Holziken, bei Bedarf wird das Personal aufgestockt. Für einen effizienten Einsatz ist Kontinuität wichtig. Von Ausnahmen abgesehen führten Pflege und Betreuung immer die gleichen «Gesichter» aus, sagte Ralph Bürge. Die regulären Einsätze beginnen um 6 Uhr morgens. «Wir haben uns ein genaues Bild gemacht, der gewählte Spitex-Dienstleister lässt keine Wünsche offen, und wir sind überzeugt, die beste Lösung gefunden zu haben», begründet die Holziker Frau Gemeindeammann Jacqueline Hausmann die Entscheidung im vollen Holziker Gemeindesaal.

Der Gönnerverein Spitex-Altersbetreuung Holziken zählt aktuell 200 Mitglieder. Die Generalversammlung genehmigt den gleichbleibenden Mitgliedsbeitrag von 35 Franken für Einzelmitglieder und 50 Franken für Familien beziehungsweise Partnerschaften. Aufgrund höherer Aufwendungen im Bereich Kostenbeteiligung am Mahlzeitendienst und tiefere Todesfallkollekten weist die Jahresrechnung des Gönnervereins ein Minus auf. Das Vermögen verzeichnete daher eine Abnahme um 2160 Franken auf 4819 zum Jahresende 2018. Da der Verein im Jahr 2019 einen grösseren Betrag in der Form eines Legats erwartet, beantragte der Vorstand, allfällige Aufwendungen über dem Budget im Bereich der Spitex-Pflege vom Vereinsvermögen zu übernehmen. Dies wurde einstimmig bewilligt.

Verabschiedet wurde die bisherige Spitex-Mitarbeiterin Karin Adamczewski. Zusammen mit Alexa Roesch führte sie das gemeindeeigene Spitex-Modell ab 2013. Von der «Lindenhof»-Küche konnten sich die anwesenden Mitglieder des Gönnervereins Spitex-Altersbetreuung Holziken am Nachtessen überzeugen, das nach der Generalversammlung serviert wurde.

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