Der lange Kampf um günstige Tarife

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Zum Artikel «Das GA soll massiv teurer werden», in der Ausgabe vom 9. Mai.

Mit mehreren Massnahmen will der öV-Branchenverband das Zugfahren verteuern. Schon wieder – alles wie gehabt, aber jetzt zum dümmsten Moment: Die Klimadiskussion ist in vollem Gang, für sinnvolle Distanzen der Umstieg vom Flugzeug auf die Bahn eine wünschenswerte Alternative. Dass im Zentrum nun eine Verteuerung des GA steht, bezeichnet der ZT-Kommentar zurecht als «Mobbing gegen Vielfahrer». Die GA-Fahrer verzichten häufig ganz aufs Auto und leisten – wie alle öV-Benutzer – einen Beitrag zum Umweltschutz. Es kann nicht sein, sie erneut mit höheren Preisen zu strafen. Anfangs der 1980er Jahre stiegen die Billettpreise stetig. Der Unmut war gross, das Waldsterben half mit. Als Folge der von mir 1985 lancierten parlamentarischen Initiative für halbe Preise beschloss das Parlament das 100-Franken-Halbtaxabo, womit faktisch halbe Bahnpreise resultierten. Mit vielen seitherigen Tarifrevisionen und einem Anstieg des Halbtaxabos auf 185 Franken gingen die Preise wieder stetig aufwärts – stärker jedenfalls als die Auto-Fahrkosten. Nun müssen Öffentlichkeit und Politik wieder energisch Gegensteuer geben. Billettpreise – und damit generell auch das GA – dürfen nicht weiter verteuert werden!

Silvio Bircher ehem. National-und Regierungsrat SP, Aarau

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