Der TV Dagmersellen steigt trotz Niederlage in die 1. Liga auf

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Die Dagmerseller freuen sich über den direkten Wiederaufstieg. (Bild: Michael Wyss)

Es war doch eine eher spezielle Szenerie, die sich den 320 Zuschauern in der Dagmerseller Chrüzmatthalle nach der abschliessenden 25:28-Niederlage gegen Unterstrass bot. Die Einheimischen hatten soeben den sofortigen Wiederaufstieg in die 1. Liga geschafft, jubelten aber kaum. Auf der anderen Seite hatten die Gäste aus Zürich die Promotion verpasst, feierten aber ausgelassen. «Wir wollten unbedingt gewinnen und das wäre auch möglich gewesen», erklärte Sportchef Silvan Graf, «jede Niederlage tut weh. Ausserdem hat uns dieses Spiel gezeigt, dass wir für nächste Saison in der 1. Liga noch Potenzial nach oben haben. Es braucht jetzt in der Garderobe ein paar Minuten und dann können wir uns aber sicher über das Erreichte freuen.»

Die Ausgangslage vor dem dritten und letzten Spiel der Aufstiegsrunde war besonders. Weil drei von vier Teams den Aufstieg schaffen würden und der TV Dagmersellen seine erste Partie gewonnen hatte, durften sich die Gastgeber gegen das noch sieglose Unterstrass sogar eine Niederlage mit elf Treffern Unterschied erlauben. «Mit einem Polster von elf Toren in ein Spiel zu starten, ist schon speziell», sagte Silvan Graf. Und der TVD verdiente sich sogleich die erste Führung. In der Folge aber zogen die Gäste auf 4:1 davon und es war beim Team von Trainer Martin Prachar ganz kurz eine gewisse Unsicherheit auszumachen. Doch spätestens mit der erstmaligen Führung (6:5) in der 13. Minute war alles klar.

Trotz beinahe aussichtsloser Situation kämpften die Zürcher vorbildlich weiter und nutzten die Schwächen der Luzerner immer wieder aus. Nach der Pause übernahm Unterstrass vor allem dank zahlreichen Treffern von der rechten Seite das Zepter und brachte den Sieg letztlich sicher nach Hause.

Auch wenn das Ende unglücklich verlief, fällt die Saisonbilanz der Dagmerseller äusserst positiv aus. «Wir haben eine starke 2.-Liga-Gruppe über weite Strecken dominiert», freute sich Graf, «und mit Sieg im Regionalcup, dem 2.-Liga-Meister-Titel sowie dem Aufstieg haben wir alle Ziele erreicht.»

Nach der Saison ist aber bekanntlich vor der Saison und die Dagmerseller wollen nach dem Zwischenjahr in der 2. Liga in der kommenden Spielzeit wieder eine gute Rolle in der 1. Liga spielen. Deshalb hat man sich auch verstärkt. «Im nächsten Jahr haben wir mit dem aus Emmen zurückkehrenden Ramon Häller und mit dem erfahrenen Niklaus Schöpfer von der HSG Siggenthal/Vom Stein ein neues Torhüterduo», erzählt Silvan Graf, «ausserdem konnten wir auch Luca Peter vom STV Willisau verpflichten.» Obwohl der Kern der Mannschaft zusammenbleibt, werden bei den Dagmersellern noch zwei, drei weitere Verstärkungen angestrebt. Solche zu finden, ist aber vor allem was den Rückraum betrifft, nicht einfach. «Praktisch jede Mannschaft in der 1. Liga sucht einen Linkshänder für den rechten Aufbau oder einen routinierten Spielmacher», sagt Silvan Graf.

 

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