Circus Musical: «Bei manchen Szenen weint 80 Prozent des Publikums»

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Stolz zeigt Rolf Knie das Programmheft seines Circus Musicals. Tobias Walt

Am Sonntag wurde Artist und Kunstmaler Rolf Knie mit dem Ehren-Prix Walo für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Auf der Reise mit seinem Circus Musical von Dübendorf ZH nach Bern machte er gestern Mittwoch einen Zwischenhalt bei Radio Inside im ZT-Medienhaus. Wir haben mit ihm über sein aktuelles Projekt gesprochen.

Rolf Knie, Ihr Musical über die Geschichte der Knie-Dynastie lief nun knapp zwei Monate lang in Dübendorf und zieht nun nach Bern weiter. Wie ist momentan Ihre Gefühlslage?

Rolf Knie: Sehr beruhigt. Was ich in den letzten Wochen in Dübendorf erlebt habe, war einmalig. Wenn man nach jeder der 59 Vorstellungen Standing Ovations erhält und die Leute beinahe ausflippen und unter Tränen auf mich zukommen, dann habe ich das Gefühl, dass wir nicht alles falsch gemacht haben. Nun freue ich mich als Heimweh-Berner aus Belp sehr auf unseren neuen Spielort. Ich werde in einem Wohnwagen neben dem Musicalzelt leben.

Dann haben Sie in Bern also quasi Heimspiel.

Ja, und zwar im doppelten Sinne. Im Juni 1919 fand nämlich die allererste Vorstellung des Zirkus Knie in Bern statt, welche wir im Musical auch zelebrieren.

Wie kamen Sie auf die Idee, zum Jubiläum ein Musical zu machen?

Der Ursprung der Idee stammt vom Komiker Marco Rima. Er kam zu mir und fragte mich, weshalb noch nie jemand ein Musical über den Zirkus gemacht hätte. Er hatte Recht. Der Zirkus hat mir viel gegeben und mit dem Musical möchte ich ihm etwas zurückgeben.

War es eine zähe Angelegenheit, bis Sie die Geschichte geschrieben hatten?

Eigentlich suchte ich einen Drehbuchautor und einen Regisseur. In den Gesprächen mit den Kandidaten war ich aber nie ganz zufrieden. Dann verreiste ich nach Mallorca und schrieb einfach alles auf, was ich aus Erzählungen von meinem Vater Fredy Knie senior und aus Büchern wusste. Nach drei Wochen hatte ich das Drehbuch fertig und ich entschied mich, gleich auch die Regie selbst zu führen.

War Ihre Recherche über die Geschichte der Knie-Dynastie nicht auch mit vielen Emotionen verbunden?

Manchmal sind mir beim Schreiben die Tränen gekommen. Es gibt Szenen im Musical, bei denen 80 Prozent des Publikums weinen muss. Aber jede emotionale Szene wird positiv aufgelöst.

Wird man das Knie-Musical auch einmal in London sehen können?

Wir stehen mit verschiedenen Ländern in Verhandlungen, welche auf uns zugekommen sind.

Mehr Informationen und Tickets unter www.kniemusical.ch

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Polo selig sagte schon:

B. Hofer
schrieb am 17.05.2019 11:05
Lieber vom Leben gezeichnet sein, als von Knie gemalt werden!
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