Kinder werden im Musical «D’Chinderbrugg» zu Brückenbauern

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Die 130 Kinder erreichten ein gewaltiges Klangvolumen. TIZ
Bühnenbild und Kostüme, die Kinder organisierten viele Zutaten selber. (TIZ)
Die Geigen wurden gespielt von den Schülerinnen Anja und Seren und ihrem Lehrer Matthias Sager. (TIZ)
Unter der Leitung von Regula Nater begeisterte der Chor der 130 Kinder. (TIZ)
Einen gelungenen Auftritt lieferten auch diese beiden Solistinnen. (TIZ)
Es ist geschafft, die Brücke ist gebaut. (TIZ)
Die 130 Kinder erreichten ein gewaltiges Klangvolumen. (TIZ)
Der neu gewonnene Friede wurde mit einem Fondue gefeiert. (TIZ)

Die Spannung in der bis auf den letzten Platz gefüllten Mehrzweckhalle Kölliken war beinahe greifbar. Gut 130 Kinder der 1. bis 3. Klasse hatten sich lange und intensiv auf diesem Moment vorbereitet. Schon nach dem ersten Lied des eingeübten Musicals «D’Chinderbrugg» war die Anspannung weg. Mit traumwandlerischer Sicherheit spielten die Mädchen und Buben ihre Rollen als Bauer, Tochter, Grossmutter oder Knecht. Alle hatten sie ihre Texte perfekt auswendig gelernt. Die auf der Bühne gespielten Szenen wirkten weder aufgesetzt noch künstlich. Ebenso gut gelangen die Lieder. Der 130 Stimmen starke Chor, geleitet von Regula Nater, erreichte ein Klangvolumen, das seinesgleichen sucht.

Thomas Steiner, Klavierlehrer an den Musikschulen Kölliken und Aarau, übernahm die Verantwortung für die Band und arrangierte die Lieder. Marius Bröchin (Bass), Benno Kaiser (Schlagzeug), die Schülerinnen Seraina und Zoé (Keyboards), Rolf Nyffeler (Saxophon), Matthias Sager und die Schülerinnen Anja und Serena (Geigen) bildeten die Band. Markus Spielmann hatte die Technik jederzeit voll im Griff.

Wer wagt den ersten Schritt?

Die Geschichte des Musicals passt nicht nur im Moment ganz besonders zum aktuellen Weltgeschehen. An einem Fluss wohnen zwei Bauern, der eine am rechten, der andere am linken Ufer. Die beiden können sich nicht leiden und gönnen einander nichts. Als der eine seinen Hof erweitern will, spitzt sich die Lage zu. Doch die Kinder der Bauern lernen sich beim Spielen am Fluss kennen. Durch sie finden die Bauern schliesslich zueinander. Das Musical nach dem Bilderbuch-Klassiker von Max Bolliger und Stepan Zavrel zeigt, dass das Leben viel schöner ist, wenn man aufeinander zugeht und gemeinsam Brücken baut.

Unter der Leitung von Musikgrundschullehrerin Regina Fischer und den Klassenlehrerinnen Cornelia Böni und Milena Probst erarbeiteten die Zweitklässler das Theater. Sie befassten sich intensiv mit der Geschichte der Kinderbrücke, begannen Szenen nachzuspielen, um schliesslich die einzelnen Rollen aufzuteilen und das ganze Theaterstück einzuüben. In einer Spezialwoche wurden auch Kulissen hergestellt, Einladungen entworfen und Requisiten zusammengesucht. Am Ende konnten sich alle über eine gelungene Aufführung freuen. Die Kinder wurden vom Publikum frenetisch gefeiert und die Musiker erhielten viel Sonderapplaus.

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