Für den SC Zofingen steht gegen Bassecourt das nächste Endspiel an

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Auch gegen Bassecourt brauche es laut SCZ-Assistenztrainer Nino Esposito eine Topleistung, um wieder jubeln zu können. (Bild: Otto Lüscher)

Just zum richtigen Zeitpunkt in dieser Saison scheint der SC Zofingen seine beste Form abzurufen. Darauf lässt der Auftritt vor einer Woche beim 4:2-Erfolg im Derby gegen den FC Schötz schliessen. «Das war von A bis Z eine sehr gute Leistung», blickt Nino Esposito zufrieden zurück. Mehr noch: «Neben dem 2:2-Remis in Delémont war das unser bestes Spiel überhaupt in dieser Rückrunde», sagt der SCZ-Assistenztrainer.

Es war in der Tat beeindruckend, wie die Zofinger angesichts der brisanten Ausgangslage erfrischend aufspielten. Wer dem Derby beiwohnte, kam jedenfalls nicht auf den Gedanken, dass der Gastgeber in der 1.-Liga-Gruppe 2 in akuter Abstiegsgefahr steckt. «Wir wissen, dass wir in den letzten drei Meisterschaftsspielen alles geben müssen. Wenn uns das nicht gelingt, bleiben wir auch nicht oben», lautet Nino Espositos simple Erklärung.

Selbstvertrauen getankt
So liegt die Marschroute für das heutige Heimspiel (16 Uhr) gegen den FC Bassecourt auf der Hand: Die unter dem Strich klassierten Zofinger können mit einem weiteren «Dreier» die Jurassier überholen und hätten danach im letzten Meisterschaftsspiel gegen Goldau den Ligaerhalt in den eigenen Händen. «Für uns ist es wieder ein Endspiel, für Bassecourt nicht», sagt Nino Esposito. Dem 58-jährigen Vordemwalder ist aber bewusst, dass die Aufgabe dadurch nicht einfacher wird. Bassecourt hat aus den letzten vier Partien das Punktemaximum geholt und sich im Kampf um den Ligaerhalt zurückgemeldet. «Sie haben einen Lauf und wichtige Spiele gewonnen», sagt Esposito. Gleichzeitig betont er aber, «dass wir mit dem Sieg gegen Schötz ebenfalls viel Selbstvertrauen getankt haben».

Macht am Ende gar der Austragungsort das Zünglein an der Waage aus? «Zuhause spielen zu können ist für uns sicher ein Vorteil», sagt Esposito, der auf viele Zuschauer im Stadion Trinermatten hofft, «in erster Linie wollen wir uns aber auf unsere Stärken konzentrieren.» Dazu zählt Esposito seit dem Derby auch den mentalen Aspekt, habe man sich doch nach den beiden deutlichen Niederlagen gegen Luzern II (1:4) und Black Stars (1:5) aufraffen können.

Aufstellen und motivieren
Dass Zofingens Fussballer auch mit dem Kopf bei der Sache sind, ist mitunter der Verdienst des in der Marketingtechnik tätigen Assistenztrainers. «Ich rede im Training und vor dem Anpfiff viel mit den Spielern. Auch in der Pause versuche ich, sie aufzustellen und zu motivieren», sagt Nino Esposito. Ansonsten ist er generell für die Aufwärmphase zuständig und sorgt dafür, dass die Spieler für die jeweiligen Begegnung oder den von Cheftrainer Flavio Catricalà geleiteten Hauptteil der Übungseinheit bereit sind. «Flavio und ich besprechen viel, das Schlusswort hat aber er», sagt Esposito.

Für den Vordemwalder, der sich als langjähriger Nachwuchstrainer einen Namen machte, ist es bereits das zweite Engagement als Assistent beim Fanionteam des SC Zofingen. In den Saisons 2011/12 und 2012/13 unterstützte Nino Esposito den Ex-Aarau-Profi Mirko Pavlicevic an der Seitenlinie, ehe er den Drittligisten Reiden eine Saison lang führte. Seit Sommer 2016 coachte Esposito mit Astrit Memeti die zweite SCZ-Mannschaft, ehe letzten Winter die Anfrage zum Wechsel in die 1. Liga kam. «Ich helfe gerne und versuche, meine Erfahrung weiterzugeben», begründet Esposito seinen Schritt. Ob er auch nächste Saison den SCZ in dieser Form betreut, ist derzeit offen. «Zuerst wollen wir den Abstieg abwenden. Der Rest ergibt sich dann», sagt er.

Alle Resultate und die Tabelle der 1.-Liga-Gruppe 2 finden Sie hier.

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