Luzerner Regierung bleibt eine bürgerliche Männer-Bastion

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Die Luzerner Regierung bleibt ein Männergremium (Keystone)

Wie erwartet, erzielte Justiz- und Sicherheitsdirektor Winiker das beste Resultat. Er kam auf 65'887 Stimmen. Im ersten Wahlgang hatte er das absolute Mehr nur knapp verpasst. Die Ausmarchung um den letzten der fünf Regierungsplätze fiel klar aus.

Im Gegensatz zum ersten Wahlgang konnte sich Finanzdirektor Schwerzmann dieses Mal vor der grünen Herausforderin Bärtsch platzieren. Er kam auf 59'746 Stimmen, sie auf 51'640 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 40,8 Prozent. Im ersten Wahlgang waren die bisherigen Regierungsräte Guido Graf und Reto Wyss (beide CVP) sowie der neue Fabian Peter (FDP) gewählt worden.

Damit bleibt der Luzerner Regierungsrat weitere vier Jahre ein bürgerliches Männergremium. Die SP hatte vor vier Jahren den traditionellen linken Sitz im Luzerner Regierungsrat an die SVP verloren. Sie zog nach dem ersten Wahlgang ihren Kandidaten zu Gunsten der grünen Kandidatin Bärtsch zurück. Diese konnte sich aber, trotz Erfolgen der Ökoparteien bei den Kantonsratswahlen, nun nicht durchsetzen.

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Männer haben weiterhin das Sagen

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