Der Jazzclub lud zum fetzigen Jazz-Happening in die Mühlethaler Linde

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Spielten sich in die Herzen der Zuhörer (v.l.) Bandleader Matthias Jenny, Ruedi Morgenthaler, Gregor Bruhin, Flavio Ferrari, Hanspeter Jotz und Daniel Sernatinger. K.P.

Die Jenson Jazzband spielte fetzigen, unterhaltsamen Oldtime Jazz, klassischen Dixieland und Swing, aber auch schon mal Blues. Dank Spielfreude, Spontaneität und reicher musikalischer Erfahrung aus Profizeiten konnten die sechs Musiker im vollbesetzten Saal aufeinander eingehen. Letzten Freitagabend ging das traditionelle Jazz-Happening der «Linde» in Mühlethal über die Bühne. Vor und auch während des Konzerts der Jenson Jazzband verwöhnte das Team des Gasthofs Linde mit Speis und Trank. Den Hörgenuss bot die Jenson Jazzband. Die Band setzt sich zusammen aus Ruedi Morgenthaler (Banjo), Gregor Bruhin (Trompete, Gesang), Daniel Sernatinger (Saxofon, Klarinette), Matthias Jenny (Bandleader, Posaunist, Sänger), Hanspeter Jotz (Bass) und Flavio Ferrari (Schlagzeug). Die einzelnen Musiker waren vor der Gründung in bekannten Formationen des In- und Auslandes tätig.

Immer wieder Swing

Mit dem Klassiker «In the Shade of the Apple Tree» wurde das Konzert punkt 20 Uhr eröffnet. Andreas Krenger, Präsident des jcz, begrüsste das zahlreiche Publikum zu einem Abend mit Dixieland, Oldtime, Swing und gutem Essen. Abwechselnd kam jeder der sechs Musiker zu einem Solo. Der Schlagzeuger zeigte sofort, was er drauf hat.

«Big Butter And Egg Man» ist ein Thema der älteren Jazzstile in 32 Takten. Das Stück wurde vor allem durch Louis Armstrong bekannt, der es leidenschaftlich gerne spielte. Auf «Someday you’ll be sorry» folgte einer der Höhepunkte: «Midnight in Moscow». Der Song war sehr schön intoniert. Es handelt sich um einen der populärsten Titel der russischen Estrada-Schlager und wurde auch in Europa sehr bekannt. Weitere Songs folgten bis hin zu «Mack the Knife» nach einem Text von Ber-thold Brecht und Musik von Kurt Weill (Dreigroschenoper). Schon bei der Ankündigung ging ein Raunen durchs Pulikum, vermutlich weil jeder diesen Song kennt. Ein sogenannter Ohrwurm war auch der «Wild Cat Blues», der vor allem durch Chris Barber’s Jazzband bekannt wurde.

Mit dem Song «Ain’t she sweet» spielte sich die «Jenson Jazzband» neuerlich in die Herzen der Zuhörerschaft. Es handelt sich um einen Pop- und Jazzstandard von Milton Ager aus dem Jahre 1927. In Deutschland ist der Song vor allem durch die Beatles bekannt geworden. «Lady be Good» aus dem gleichnamigen Musical von George Gershwin war dann angesagt, ein Thema im Swing und im Modernen Jazz. Der Song hat 32 Takte im Tempo moderato bis schnell und ist eine der beliebtesten Jam-Session-Nummern im Swing. Ihre Popularität verdankt die Nummer vor allem den Interpretationen von Lester Young und Ella Fitzgerald. Mit «The wild rose» wurde das Publikum dann in die Pause entlassen. Weiter gings mit Schwung und Elan nach der Pause. Einige Stücke seien herausgegriffen, zunächst der Gospel «Roll Jordan Roll». Es handelt sich um ein von versklavten Afroamerikanern erschaffenes spirituelles Lied, das aus einem Song stammt, den Isaac Watts im 18. Jahrhundert geschrieben hat und der unter Sklaven in den Vereinigten Staaten bekannt wurde. Im 18. Jahrhundert hat das Lied den Blues inspiriert und ist noch heute ein fester Bestandteil der Gospelmusik. Es folgten viele Jazzstandards, welche beim Publikum gut ankamen, etwa «The preacher», «Blue moon» oder auch «Chinatown, my Chinatown».

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