Nochmals ein Hauch Mega-Stau: Bauarbeiten strapazieren Nerven der Autofahrer

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Der Knoten «Kreuz» wird pro Tag von bis zu 25'000 Fahrzeugen durchfahren. (Archiv) © Katja Schlegel

Man hatte sie schon fast vergessen, die Mega-Staus in Suhr. Die grosse Strassenbaustelle wurde immer durchlässiger, bereitete den Verkehrsteilnehmern während Wochen kaum noch speziellen Kummer. Aber jetzt, knapp zwei Monate vor dem praktischen Bau-Ende, ist der Stau-Stress zurück – vor allem für die Automobilisten, die aus dem Wynental kommen. «Für eine Strecke von knapp 2,7 Kilometern hatte ich nun 1 Stunde und 10 Minuten. Gränichen Gänstelhalde bis Suhr Rundhaus. Und ich stehe immer noch», mailte ein genervter Autofahrer am Dienstag. Das war kein Einzelfall, wie die regelmässigen Staumeldungen auf Radio Argovia zeigen.

Warum bilden sich plötzlich wieder regelmässig Kolonnen? Das hängt mit den Aufbauarbeiten beim Knoten «Bären» zusammen, wie Alex Joss, Projektleiter im kantonalen Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU), erklärt. «Die Bärenkreuzung realisieren wir in sechs Etappen, sodass der Verkehr trotz Bauarbeiten auf allen Spuren passieren kann.» Was ist das Problem dabei? Der Bus. «Für den Bau der Bahnhofstrasse und des Knotens Bären wurde die Grünphase für den Bus verlängert», sagt Joss. Die Ampel stehe weiter weg, der Bus müsse für die Querung der Kreuzung längere Wege fahren. «Die Ampel wird am 4. Juni wieder verschoben – und die Ampelzeiten auf Normalbetrieb umgestellt», verspricht der Projektleiter. 

Laut Alex Joos sind aber nicht nur die Arbeiten beim «Bären» für die schwierige Verkehrsentwicklung verantwortlich. «Wir vermuten, dass bei sehr langen Wartezeiten andere Faktoren auch eine Rolle spielen: Etwa längere Schliesszeiten der Bahnschranken bei Rangierfahrten, saisonal mehr Verkehr (Personen, die im Winter tendenziell öV fahren), allgemeine Schwankungen in der Verkehrsmenge.»

Aber das Ende der Bauerei ist in Sicht – auch wenn es wegen des Eidgenössischen Turnfests leicht in den Sommer verschoben wurde. An den Sonntagen vom 30. Juni (Tramstrasse) und 14. Juli (Bernstrasse) wird bei gutem Wetter der Deckbelag eingebaut – verbunden mit einer Vollsperrung.

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Millionen Franken kostet die Sanierung der Kantonsstrassen im Zentrum von Suhr. Die Bauarbeiten begannen am 19. Februar 2018. Eines der Probleme besteht darin, dass der Knoten «Kreuz» pro Tag von bis zu 25'000 Autos durchfahren wird.

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