Saisonende: FC Oftringen, FC Rothrist und FC Kölliken ziehen Bilanz

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Dank ihrer starken Rückrunde, in der sie 22 Punkte gesammelt haben, konnten die Spieler des FC Oftringen am Ende den Klassenerhalt bejubeln. (Bild: Otto Lüscher)

Gross war die Freude beim FC Oftringen am vergangenen Samstag, als nach dem 1:1 gegen Gontenschwil der Klassenerhalt in der 2. Liga definitiv geschafft war. «Das war wichtig», freut sich Trainer Giuseppe Aversa über das positive Ende einer intensiven Saison. Insbesondere die Trennung von Präsident René Wullschleger und Sportchef Hueseyin Cengiz – das Duo wollte im Alleingang einen Trainerwechsel durchboxen – kurz vor der Winterpause habe für viel Wirbel gesorgt.

Der Entscheid legte allerdings den Grundstein für die erfolgreiche Rückrunde dar, weil sich die restliche Klubführung gegen einen kompletten Umbruch mitten in der Saison und für die Arbeit von Giuseppe Aversa und dessen Assistenten Paulo Mendes entschieden hat. «Wir sorgten danach im Alltagsleben der Mannschaft für einige Änderungen, gestalteten zum Beispiel das Training anders. Zusammen hat das für mehr Ruhe im und um das Team herum gesorgt», erklärt Aversa. Die Ergebnisse auf dem Platz bestätigten das Vorgehen, sammelte der FC Oftringen doch 22 von seinen 30 Punkten in der Rückrunde. «Dieser Wert spricht für sich», sagt Aversa, der auch nächste Saison beim FCO an der Seitenlinie steht.

Ärger hält sich in Grenzen
Nie in Abstiegssorgen geraten ist der FC Rothrist. Die Mannschaft der Co-Trainer Oscar Muino und Leo Moccia erreichte mit Platz fünf die angestrebte Klassierung in der oberen Tabellenhälfte. «Schade ist aber, dass wir am Samstag mit der Niederlage gegen Mutschellen den Sprung auf den dritten Platz und damit einen schöneren Abschluss verpasst haben», sagt Muino. Über die gesamte Meisterschaft gesehen stuft der 34-jährige Reider die Leistung seiner Schützlinge als zufriedenstellend ein. Dies auch deshalb, weil er sich in der Rückrunde mit vielen Verletzungen und teils schwergewichtigen Absenzen herumschlagen musste.

Dass der FCR lange an der direkten Rückkehr in die 2. Liga inter schnupperte, den Aufstieg letztlich aber deutlich verfehlte, bedauert Muino nur bedingt. «Ärgerlich ist, dass wir in Oftringen die Chance, den ersten Platz zu übernehmen, nicht genutzt hatten. Das hätte vielleicht für einen Schub in der Mannschaft gesorgt», sagt er. Ob Muino/Moccia ihr Amt auch in der kommenden Saison ausüben, wird noch abgeklärt. Derzeit laufen Gespräche zwischen dem Klub und dem Trainerstab sowie den Spielern.

Konstanz fehlte
Eine Saison mit zwei Gesichtern gezeigt hat der FC Kölliken. Auf die souveräne Vorrunde mit zehn Siegen und drei Remis folgte eine durchzogene Rückrunde, die mit Platz zwei hinter Meister Klingnau ihr Ende fand. «In der ersten Saisonhälfte hatten wir einen aussergewöhnlichen Lauf. Es war klar, dass es einmal einen Einbruch gibt. Nach der Winterpause haben wir die Konstanz nicht mehr so hingebracht», sagt Marco Wüst, der Trainer des FCK bleiben wird.

Er sagt bezüglich nächstjährigem Kader: «Wir sind jetzt dran. Ich hoffe, dass wir grossmehrheitlich zusammen bleiben. Aber Fussball ist schnelllebig und wir haben sicher nicht die Möglichkeiten, die andere Klubs haben.»

Wird Roberto Vitali neuer Präsident des FC Rothrist?
Der FC Rothrist ist auf der Suche nach einem Nachfolger für den abtretenden Präsidenten Dieter Morf fündig geworden. Der Klub teilte mit, dass Roberto Vitali – Trainer der FCR-Senioren 30+ und Inhaber einer Storenbau-Firma – das Projekt «Umbau Clubhaus, Realisierung Kunstrasenfeld» übernommen hat. Um dieses gegen aussen repräsentieren und die Saison 2019/20 optimal planen zu können, wird Roberto Vitali an der ausserordentlichen Generalversammlung am Montag, 24. Juni zur Wahl vorgeschlagen.

Auch die zweite Equipe des SC Zofingen steigt ab
Die 26. und letzte Meisterschaftsrunde in der Aargauer 3. Liga hat für die zweite Mannschaft des SC Zofingen ein böses Ende genommen. Weil die Thutstädter ihr Heimspiel gegen Entfelden 1:3 verloren und Buchs gleichzeitig Menzo Reinach mit 6:1 deklassierte, rutschte der SCZ II auf Kosten der Buchser unter den Strich und muss – wie das Fanionteam – den Abstieg in Kauf nehmen. An der Spitze in 3.-Liga-Gruppe 1 hat sich derweil nichts mehr geändert: Schönenwerd-Niedergösgen steigt auf, ebenso der FC Fislisbach als Sieger der Gruppe 2. Den dritten Aufsteiger in die 2. Liga machen am Dienstag, 18. Juni in Tägerig die beiden Gewinner der Barragespiele aus. In diesen trifft an diesem Samstag Rupperswil (2. der Gruppe 1) auf Sarmenstorf (3. der Gruppe 2) und Brugg (2. der Gruppe 2) auf Küttigen (3. der Gruppe 1).

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