Das alte Gemeindehaus soll einem Neubau weichen

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Das im Jahr 1830 erbaute alte Gemeindehaus soll abgerissen werden. egu

Augenfällig ist das zentral gelegene alte Gemeindehaus in Safenwil. Eine Augenweide ist das marode Gebäude an der Dorfstrasse 2 jedoch schon länger nicht mehr. Aussen blättert an der Hausfassade der Verputz ab und auch innen sind Renovationen notwendig. Seit Jahren werden die Räumlichkeiten des alten Gemeindehauses vom Dorfmuseum, der Bibliothek sowie von einer Spielgruppe und der Musikschule für Unterrichtsstunden genutzt. Zudem befindet sich eine Wohnung im Gebäude. Ebenfalls seit einigen Jahren beschäftigt sich der Gemeinderat mit der Zukunft der gemeindeeigenen Liegenschaft.

Nun haben die Stimmberechtigten über das weitere Vorgehen an der Gemeindeversammlung diesen Freitag zu bestimmen. Vorgesehen ist, dass das im Jahr 1830 erbaute, baufällige Gebäude einem Neubau weichen soll. Die neue Überbauung ist Teil einer Entwicklungsstrategie für das Dorfzentrum. Diese hat die Gemeinde Safenwil mit der Metron Raumentwicklung AG in den letzten zwei Jahren erarbeitet. Ziel ist gemäss Vorlage, das Dorfzentrum räumlich und nutzungsmässig aufzuwerten. Im Fokus steht dabei das alte Gemeindehaus samt unbebautem Umschwung. Im Osten der Parzelle soll als räumlich markantes Gebäude eine zur Strasse geschlossene Bebauung entstehen.

Ein detailliertes Bauprojekt liegt derzeit noch nicht vor. Zuerst ist eine Teiländerung des Nutzungsplanes notwendig, da sich das 4849 m² grosse Grundstück in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen befindet. So ist eine Umzonung in die Kernzone vorgesehen, die an eine Gestaltungsplanpflicht gebunden ist. Damit will die Gemeinde die sachgemässe Umsetzung der Entwicklungsstrategie sichern. Im Gestaltungsplan festgehalten ist, dass die neue Überbauung städtebaulich und architektonisch besonders gut gestaltet sein muss. Zudem müssen entlang der Dorfstrasse im Erdgeschoss Räumlichkeiten für publikumsorientierte öffentliche oder private Nutzungen vorhanden sein wie beispielsweise Dorfmuseum, Ladenlokale, Dienstleistungen und Büroräumlichkeiten. In den oberen Geschossen sind Büros und Wohnungen vorgesehen.

Revision Nutzungsplanung

Der Souverän hat zudem über einen Kredit von 450 000 Franken für die Revision der Nutzungsplanung zu befinden. Der Gemeinderat will die wichtigsten Planungsinstrumente den heutigen Anforderungen anpassen und auf ein nachhaltiges räumliches Entwicklungskonzept (REK) ausrichten. Geplant ist die Bau- und Nutzungsordnung, den Zonenplan, den Kulturlandplan sowie die Bau- und Landschaftsinventare zu überarbeiten. Ein Planungsbüro hat der Gemeinderat aus sieben Offerten bereits ausgewählt. Vorgesehen ist, dass die Bevölkerung in Workshops und einer Vernehmlassung an den Entwürfen des räumlichen Entwicklungskonzepts, des Gesamtplans Verkehr und der Nutzungspläne mitwirkt.

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