Bekenntnis zur Regionalstadt

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Zofinger Verkehrspolitik schien zu einem geflügelten, negativ behafteten Wort zu verkommen. Paradebeispiele sind die aufgeschobene Sanierung der Henzmannstrasse mit Tempo- 30-Regime oder der nach Murren und Knurren inzwischen beschlossene Umbau der Aarburgerstrasse. Jede und jeder und damit jede Partei hatte eine eigene Vorstellung, wie die Ideallösung aussehen sollte.

Vergessen ginge dabei oft die zementierte Realität – die Vorgaben des Kantons und «Hausgemachtes». Für Letzteres steht exemplarisch die Henzmannstrasse. Als frühere städtische Funktionäre feststellen mussten, dass einige Häuser an ihr zu stark dem Strassenlärm ausgesetzt sind, zonten sie die Strasse der Einfachheit halber so um, dass der Schallpegel okay war. Das kann man so belassen — oder den Anwohnern dort mit Tempo 30 ruhigeres Wohnen ermöglichen.

Kein Ruhmesblatt. Solche sind hingegen positive Entscheide für eine Sanierung des Bahnhofplatzes (mit Velo-Station) sowie das überwältigende Ja des Einwohnerrats zum Kreisel an der unteren Vorstadt. Zofingen beweist hier über Parteigrenzen hinweg, dass sie Regionalstadt sein will. Beim Kreisel kostet das Geld. Bei Gemeindeverträgen hingegen ergibt sich eine Win-win-Situation – und sie sind ein Schritt in Richtung Zusammenwachsen.

 

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Der Einwohnerrat sagt klar ja zum Kreisel – entschieden wird an der Urne

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Eine zu einfache Sichtweise

Besorgter Bürger
schrieb am 26.06.2019 20:05
Nun, Herr Kirchhofer macht es sich zu einfach. Viele denken einfach weiter als der Stadtrat und möchten gerne bessere Lösungen. Vor allem auch der Kanton mit der Velostrategie gäbe hier wichtige Impulse die leider in Zofingen nicht gehört werden. So mag dem einfachen Journalisten eine gute Lösung erscheinen ein paar neue Strassen zu bauen, aber visionär ist es nicht sondern lediglich ein weitere Betonstein in der Wand vom Stadtrat der Gefälligkeiten. In ein paar Jahren wird der Bürger dann hart zu beissen haben. Das kümmert aber den Stadtrat nicht und mich müsste es ja auch nicht mehr kümmern.
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