In Nerven, Schweiss und Zeit investiert

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Die Preisträger stellen sich den Pressefotografen (v. l.): Stefan Strasser, Michael Schmid, Danijel Nikic, Karim Gholami, Viwalé Judith-Lysiane Amoussou, Michel Hurschler, Sebastian Lochmann, Ramon Grasser, Robin Mühlemann, Abteilungsleiter Marcel Barrer und Flurin Baumgartner. Alfred Weigel

Schulleiter Roger Meier verabschiedete 61 junge Berufsleute aus der Lehrzeit. Sie schlossen die Berufsausbildung mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis als Konstrukteur oder Polymechaniker beziehungsweise einem eidgenössischen Berufsattest als Mechanikpraktiker ab. Die Abschlusszeugnisse und Berufsmaturitätsausweise mit und ohne Cambridge-Sprachdiplom überreichten die Klassenleiter. Abteilungsleiter Marcel Barrer betonte, dass die Wirtschaft fähige Fachleute benötige, die das Wissen haben, energieeffiziente, bedienungsfreundliche und vernetzte Maschinen entwickeln, konstruieren und fertigen zu können. Dabei hatte er die Vision von einer Kaffeemaschine, die in den Augen lesen kann, welcher Kaffee gewünscht ist – und am Puls erkennt, ob ein schwacher oder starker Espresso der richtige sei.

Tradition an der Maschinenbau-Lehrabschlussfeier ist, dass ein «Lernender» das Wort ergreift und Bilanz über die vergangenen vier Jahre zieht. Seit August 2015 hätten er und seine Kollegen Nerven, Schweiss und Zeit investiert, sagte Danijel Nikic. Mit einigen Kollegen kam er sofort klar, bei anderen habe es etwas gedauert. Einige wären anfänglich sehr ruhig gewesen, andere seien es geblieben und auch weiterhin nicht aufgefallen. Der «Kleinste» in der Klasse sei die einzige weibliche Person gewesen, dafür die temperamentvollste. Sie habe immer auf den Tisch gehauen und die Klasse ermahnt, ruhig zu sein, wenn die Lehrer verzweifelten. Mit Kritik an den Lehrkräften sparte er nicht, positive wie negative. Doch am Ende bedankte er sich bei allen Lehrpersonen und Berufsbildnern für ihr Bemühen, aus jedem das Beste herauszuholen. Nikic appellierte aber auch an ihr Verständnis, denn oft wüssten sie nicht, wie es zu Hause oder im Betrieb zugehe. Auszubildende ermahnte er, sich ordentlich zu benehmen und sich anzustrengen, sie würden es schliesslich für sich tun. Ein gegenseitiges Geben und Nehmen präge die Schule, denn Lehrer seien auch nur Menschen, schloss der Wortgewaltige aus der Klasse ME15a.

«Im letzten Jahr konnte man alles anwenden, was man in der Theorie in der Schule und in der Praxis im Betrieb gelernt hat», resümierte Preisträger Michael Schmid über seine Lehrzeit. Nach der Rekrutenschule beabsichtigt er, Maschinenbau an der Hochschule Luzern zu studieren. Im Team mit Stefan Strasser entwickelte er eine Biegespannungsmessvorrichtung. Strasser selbst ist von der Aviation begeistert, Flugverkehrsleiter zu werden ist seine Vision. Beide schlossen mit den besten Resultaten ihre Lehrzeit ab.

Unterhaltung durfte an der Maschinenbau-Abschlussfeier nicht fehlen. Loris Peloso, regionaler Gitarrenvirtuose, brachte Songs aus seinem Repertoire zu Gehör und Simon Libsig sprach über aargauische Dorfnamen, sinnierte über das «Digi-Tal», den «Antennen-Wald» und fehlende Weideumzäunungen, die der Spoken-Word-Experte als «wireless» bezeichnete.

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