Beim SC Zofingen und SC Schöftland beginnt jetzt die Kennenlernphase

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SCZ-Trainer Flavio Catricalà (links) wird neu vom ehemaligen Rothrister Mittelfeldspieler Markus Mijatovic assistiert. (Bild: pka)

Knapp sechs Wochen sind seit dem letzten Meisterschaftsspiel des SC Zofingen in der Saison 2018/19 vergangen. Die lange Sommerpause nutzte man bei den Thutstädtern, um den Abstieg in die 2. Liga inter zu verarbeiten und um etwas Abstand vom Fussball zu gewinnen. Wirklich zur Ruhe gekommen ist Flavio Catricalà in dieser trotzdem Zeit nicht. «In den letzten drei Wochen habe ich 50 bis 60 Stunden für den Verein investiert», sagt der Trainer. Auf seinem Programm standen viele Gespräche mit Spielern, damit eine schlagkräftige Truppe zusammengestellt werden konnte.

Gleichwohl ist der 42-jährige Oftringer froh, dass der Ball seit letzten Montag auf der Trinermatten wieder rollt. «Wir wollen wieder in die Spur finden und dort ansetzen, wo die Mannschaft vor einem Jahr nach dem Aufstieg in die 1. Liga war», sagt Catricalà zu seinen Zielen für die Saison-Vorbereitung. In erster Linie gelte es, nach dem «heftigen» Abstieg die Spielfreude zurückzugewinnen. «Deshalb trainieren wir auch auf dem Hauptplatz, damit wir die schlechten Erinnerungen löschen können», erklärt Catricalà, der morgen Samstag (11 Uhr) gegen den FC Schötz bereits das erste Testspiel angesetzt hat.

An Qualität zugelegt
Ein wichtiger Bestandteil in den kommenden Wochen wird das Kennenlernen sein. Schliesslich haben mit Jeffrey Bossert, Alban Selmanaj, Michal Rakovan, Nicolas Künzli, Eddy Luongo, Anel und Almedin Hodzic sieben Spieler den SC Zofingen verlassen. Ersetzt wurden die Abgänge mit Torhüter Michael Wehrli, den Verteidigern Martin Berisha und Faton Hajdari, den Mittelfeldspielern Rouven Corti, Dominik Fabbricatore, Rade Joksimovic und Skender Zeqiri sowie Stürmer Dario Dussin. «Wir sind sowohl in der Spitze wie auch in der Breite qualitativ besser besetzt. Und auf den Seiten habe ich Alternativen, die mir letzte Saison fehlten», ist Flavio Catricalà überzeugt.

Weil der SC Zofingen auf einen Sportchef verzichtet, hatte Catricalà bei der Zusammenstellung des Kaders freie Hand. «Ich will die Verantwortung für diese Mannschaft tragen und keine Spieler führen müssen, die nicht zur Philosophie passen. Im Amateurbereich auf Legionäre zu bauen, macht keinen Sinn», erklärt Catricalà. Stattdessen baue er auf Fussballer, die – mit Ausnahme von Dominik Fabbricatore – «in der Region verwurzelt sind und wissen, was sie in Zofingen antreffen.»

Mit Markus Mijatovic erhält Catricalà ein bekanntes Gesicht als Assistenztrainer. «Wir sind zusammen aufgewachsen. Er erhält viele Kompetenzen und soll Erfahrungen sammeln», sagt der SCZ-Chefcoach über den zurückgetretenen Mittelfeldspieler des FC Rothrist.

Vorfreude auf die neue Aufgabe
Beim Zofinger Meisterschaftskonkurrenten SC Schöftland erfolgte der Startschuss zur Vorbereitung gestern Donnerstag. Zum ersten Mal leitete dabei mit Sven Osterwalder der Nachfolger von Vincenzo Salerno – er wurde im Frühling entlassen – und von Interimstrainer Hansruedi Birrer eine Einheit auf der Rütimatten. «Ich habe mich in der Rückrunde bewusst nicht mit der Mannschaft in Verbindung gesetzt und freue mich riesig, dass es jetzt endlich losgeht», sagt Osterwalder.

In den kommenden Tagen will sich der 39-Jährige aus Niederlenz ein Bild von seinem neuen Team machen und sehen, welches «Material» vorhanden ist. Erst danach könne er seine Ideen gezielt umsetzen. «Es bringt nichts, wenn ich mit drei Stürmern spielen will und dann sehe, dass wir nur einen gelernten Angreifer besitzen», so Osterwalder. Nach rund drei Wochen, in denen an der Fitness gearbeitet wird, steht schliesslich der spielerische Aspekt im Zentrum der intensiven Vorbereitung.

Neben Sven Osterwalder sind mit den drei Verteidigern Robin Gloor, Raphael Moser und Eddy Luongo weitere neue Gesichter beim SC Schöftland anzutreffen. Weil im Gegenzug nur Pascal Mathys und Matej Fehér den Klub verlassen haben, blieb das Gros der Mannschaft zusammen. «Eine eingespielte Truppe zu übernehmen, ist sicher ein Vorteil», sagt Sven Osterwalder. Er gibt jedoch zu bedenken, dass sich die Spieler bereits auf den dritten Trainer innerhalb eines Jahres einstellen müssen. «Sie müssen wieder offen für Neues sein», sagt der frühere Gränichen-Trainer, «wenn aber das Gerüst vorhanden ist, macht das die Arbeit für mich etwas einfacher, als wenn ich bei null beginnen müsste.»

FC Schötz, Vorbereitung Saison 2019/20:
Trainer: André Grüter (1978, bisher). – Zuzüge: Michal Rakovan (Zofingen), Elvis Bratanovic (Sursee), Cyrill Gasser (Cham), Marcel Gänsler (Ausland), Simon Brun (Willisau), Manuel Roth (2. Mannschaft). – Abgänge: Oliver Jonjic (Langenthal), Ndue Daka (Willisau), Lars Fankhauser (Menzo Reinach), Emanuel Pinto (Sursee), Dario Kurmann, Matthias Erni (beide Ausland), Ante Pekas, Yanick Rapelli, Till Fischer (alle unbekannt).
Testspiele: Morgen Samstag, 11 Uhr: Zofingen (2. Liga inter) - Schötz. – Donnerstag, 11. Juli, 20 Uhr: Langenthal (1.) - Schötz. – Mittwoch, 17. Juli, 18.30 Uhr: Schötz - Willisau (2.i). – Dienstag, 23. Juli, 20 Uhr: Muri (2.i) - Schötz. – Samstag, 27. Juli, 12 Uhr: Schötz - Emmenbrücke (2.i).

Den Spielplan der 1.-Liga-Gruppe 2 finden Sie hier.

SC Zofingen, Vorbereitung Saison 2019/20:
Trainer: Flavio Catricalà (1977/bisher). – Zuzüge: Markus Mijatovic (Rothrist, Assistenztrainer), Martin Berisha (Trimbach), Rouven Corti, Skender Zeqiri, Faton Hajdari (alle Wangen b.O.), Dario Dussin (Kölliken), Dominik Fabbricatore (Zug), Rade Joksimovic (Pajde), Michael Wehrli (Dulliken). – Abgänge: Nino Esposito (Assistenztrainer, unbekannt), Jeffrey Bossert (Wettingen), Alban Selmanaj (Probetraining in Solothurn), Nicolas Künzli (Wohlen), Michal Rakovan (Schötz), Eddy Luongo (Schöftland), Almedin Hodzic, Anel Hodzic (beide unbekannt).
Testspiele: Morgen Samstag, 11.00 Uhr: Zofingen - Schötz (1. Liga). – Samstag, 13. Juli, 12 Uhr: Zofingen - Höngg (1.). – Samstag, 20. Juli, 11 Uhr: Zofingen - Schöftland (2.i). – Samstag, 27. Juli, 11 Uhr: Zofingen - Willisau (2.i). – Samstag, 3. August: Gegner noch unbekannt.

SC Schöftland, Vorbereitung Saison 2019/20:
Trainer: Sven Osterwalder (1980/neu). – Zuzüge: Eddy Luongo (Zofingen), Raphael Moser (Langenthal), Robin Gloor (vereinslos). – Abgänge: Pascal Mathys, Matej Fehér (beide Muri), Hansruedi Birrer (Ende als Interimstrainer).
Testspiele: Donnerstag, 11. Juli, 20 Uhr: Oensingen (2. Liga) - Schöftland. – Samstag, 20. Juli, 11 Uhr: Zofingen (2.i) - Schöftland. – Donnerstag, 25. Juli, 20 Uhr: Schöftland - Niederwil (2.). – Dienstag, 30. Juli, 20.15 Uhr: Schöftland - Mutschellen (2.). – Samstag, 3. August, 10.30 Uhr: Team Luzern-Kriens U18 - Schöftland.

Den Spielplan der 2.-Liga-inter-Gruppe 5 finden Sie hier.

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