Spassolympiade: Konzentration zum Abschluss des Schuljahres

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Beim Posten 3, «Klämmerli fällt», war Treffsicherheit gefragt, als die Teams mit einem Pflanzensprüher WC-Papier nass machen mussten, damit das Klämmerli fällt. REW
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Auch beim Büchsenwerfen war Treffsicherheit gefragt.
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Fünferteams mussten die Kugel durch das Labyrinth lotsen.

Pure Konzentration auf dem Gesicht des kleinen Jungen mit der roten Mütze. Der Druck, den er sich selbst macht, ist geradezu spürbar. Den rechten Arm weit über den Kopf gestreckt holt er Schwung und wirft den minzgrünen Ball wie ein Pitcher beim Baseball Richtung Alu-Dosen-Pyramide.

Kritisch wird die Flugbahn des Balles für einen Sekundenbruchteil beäugt. Treffer, oder knapp daneben? Das Scheppern der Dosen deutet an, dass der Ball sein Ziel gefunden hat. Zehn Kinder beginnen zu jubeln, denn der Treffer hat ihnen bei der Spassolympiade der Kreisschule Safenwil-Walterswil wichtige Punkte eingebracht – am Ende des Tages soll schliesslich der Gesamtsieg her. Bis dahin müssen aber noch 19 andere Posten erfolgreich absolviert werden.

«Die Kinder schätzen den Anlass», sagt Matthias Bär, Schulleiter der Oberstufe. Alle zwei Jahre findet die Spassolympiade an der Kreisschule statt. Dabei werden die Schüler vom Kindergarten bis zur 9. Klasse von einer Arbeitsgruppe in möglichst ausgeglichene Gruppen eingeteilt. Die Ältesten walten dabei als Gruppenchefs.

Förderlich für das Schulklima

«So ein Anlass, bei dem Schüler aller Klassen durcheinandergemischt sind, hat einen positiven Effekt auf das Schulklima», ist sich Bär sicher. So entstehen klassenübergreifende Kontakte, die auch nach den Sommerferien noch bestand hätten. «Besonders spannend ist es zu sehen, wie die Schüler der 8. oder 9. Klasse in eine andere Rolle schlüpfen und ganz automatisch Verantwortung übernehmen», fügt Bär an. Auch die Lehrer, die gemeinsam Posten betreuen, arbeiten mit Kollegen und Kolleginnen zusammen, mit denen sie sonst im Schulalltag nicht viel zu tun haben.

Für den kleinen Jungen mit der roten Mütze und sein Team galt es nach dem Büchsenwerfen, etwa noch Tierstimmen zu erraten, in einen Behälter genau ein Kilogramm Sand einzufüllen, beim Känguru-Hüpfen möglichst weit zu springen oder mit einem Handball Latte und Pfosten des Handballtores zu treffen.

«Das Schöne an den Posten ist, dass auch die Kleinsten wichtige Punkte holen können und die Grösse oder Kraft nur eine untergeordnete Rolle spielen», so der Oberstufenleiter Matthias Bär.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen und der Siegerehrung wurden die Olympioniken in den verdienten Feierabend entlassen. Von den heiss ersehnten Sommerferien trennt sie nun nur noch ein halber Tag.

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