Schiessunfall am Kinderfest: Kanonier verletzt, Staatsanwalt ermittelt - Update

2016_kife_kanone_dwi.jpg
Zum Schiessunfall auf dem Heitern kam es anlässlich des historischen Gefechts. Das Bild stammt aus dem Jahr 2016.

Während des historischen Gefechts auf dem Heiternplatz in Zofingen hat sich am Freitagnachmittag ein 47-jähriger Kanonier verletzt. Kurz vor 15 Uhr – das Gefecht hatte gerade erst begonnen – wollte er nach dem erfolgreichen ersten Schuss den zweiten nachladen. Laut Kantonspolizei Aargau ist es beim Nachstopfen der Kanone zu einer Nachzündung gekommen. Der zum Nachstopfen verwendete Stöpsel flog rund 200 Meter über den Heitenplatz, traf aber zum Glück niemanden. Ein ähnliches Vorkommnis hat es bisher noch nicht gegeben. Der Mann hat sich am Unterarm verletzt, die Regionalpolizei Zofingen hat ihn ins Spital gefahren. Wie schwer die Verletzungen sind, war am Freitagabend noch nicht bekannt. Rahela Syed, Präsidentin der Kinderfestkommission, zeigte sich betroffen: «Wir wünschen dem verletzten Kanonier alles Gute und hoffen, dass er schnell wieder gesund wird.»

Die betroffene Kanone stand in der Nähe der Freischarenburg. Sie wurde noch während des Gefechts von der Wiese geholt. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, wie es zum Schiessunfall gekommen ist. Noch am Freitagnachmittag wurden Fachleute des Forensischen Instituts Zürich beigezogen. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm verfügte die Sicherstellung der Kanone und eröffnete eine Strafuntersuchung. (lbr)

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

anachronistischer und gefährlicher Blödsinn

heinz fritschi
schrieb am 07.07.2019 14:16
Seit Jahren wird dieser anachronistische militärische Blödsinn und pädagogische Schwachsinn kritisiert. Nun passiert sogar ein Unfall. Dämmert es den Verantwortlichen nun endlich?

Gefecht am Kinderfest.

Arnold Joseph
schrieb am 06.07.2019 18:40
Das Gefecht ist ein Kriegsgeschehen und gehört nicht an ein Kinderfest. In verschiedenen Ländern werden immer wieder Kinder eingezogen und zu kriegerischen Handlungen gezwungen. Aus Solidarität mit diesen bedauernswerten Kindern sollte endlich auf dieses Gefecht verzichtet werden.

anachronistischer und gefährlicher Blödsinn

heinz fritschi
schrieb am 06.07.2019 18:06
Seit Jahren wird dieser anachronistische militärische Blödsinn und pädagogische Schwachsinn kritisiert. Nun passiert sogar ein Unfall. Dämmert es den Verantwortlichen nun endlich?

Zu Gefährlich

Martin Jauch
schrieb am 06.07.2019 08:11
Was da alles hätte passieren können. Hört auf mit dem antiquierten Schauspiel, bevor jemand stirbt.
Heute auf zofingertagblatt.ch
Frage des Tages
Marktplatz
regiostellen.ch
Gasthof Sonne
KOCH w/m EFZ, 4626 Niederbuchsiten, Mitarbeiter,
PAVA Paul von Arx AG
Kältemonteur, 4702 Oensingen, Mitarbeiter,
Home Instead Seniorenbetreuung
Nebeneinkommen, Mitarbeiter,
Karl Anliker AG
Polymechaniker, 3360 Herzogenbuchsee, Mitarbeiter, Herzogenbuchsee
A-Niederhäuser
Hilfsmonteur - Maler, 3429 Höchstetten, Mitarbeiter, Höchstetten
AZ Kastels & AZ am Weinberg
Fachkraft Technischen Dienst, 2540 Grenchen, Mitarbeiter, Grenchen
regioimmo.ch
Abo-Service

Normal-Abo (e-Paper/Digital inkl.)

Schnupper-Abo / Probe-Abo

Digital-Abo

Leserangebote
Partner