Für zwei Tage in die Profi-Welt von Real Madrid eingetaucht

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Ruben Dias durfte sich in der Garderobe, wo sich normalerweise die Stars von Real Madrid auf ihre Spiele vorbereiten, die Original-Ausrüstung des spanischen Rekordmeisters anziehen. (Bild: zvg)

Wer hat als Kind nicht schon einmal von einem Leben als Fussballprofi geträumt? Für Ruben Dias ist dieser Wunsch in Erfüllung gegangen – zumindest für ein Wochenende. Der 9-jährige Rothrister durfte als einer von vier Schweizern nach Madrid reisen und im legendären Estadio Santiago Bernabéu – der Heimstätte von Real Madrid – trainieren und Fussball spielen.

Ihren Anfang nahm die Geschichte in Sempach beim Fussballcamp «Real Madrid Clinics». «Wir haben davon gehört und Ruben angemeldet. Er war schon öfters bei anderen Camps dabei und wollte etwas Neues ausprobieren», erzählt Rubens Vater Marcio Dias. Das Spezielle an diesem Camp: Der beste Fussballer sowie der beste Teamplayer durften am Try-out-Camp in Frenkendorf teilnehmen. Von diesen 35 Kindern wurden vier erkoren, die während eines Wochenendes in Madrid etwas «Profifussball-Luft» schnuppern durften.

Gegen 1000 Kinder durchgesetzt
Und tatsächlich: Ruben Dias vermochte die Organisatoren auch bei diesem Selektionsturnier zu überzeugen. «Ruben hat gewisse Qualitäten, aber als Vater betrachtet man das Ganze immer etwas strenger», sagt Marcio Dias. Aufgrund der vielen guten jungen Fussballer, die in Frenkendorf im Einsatz standen, sei er schon überrascht gewesen, als der positive Bescheid eintraf. «Wirklich bewusst wurde uns erst in Madrid, was Ruben erreicht hat. Rund 1000 Kinder haben in den Schweizer Camps teilgenommen, und nur vier davon dürfen nach Spanien. Das ist sehr eindrücklich», sagt der frühere Verteidiger des SC Zofingen, FC Wohlen und FC Rothrist.

So reiste die Familie Dias vor einer Woche auf Kosten des spanischen Rekordmeisters nach Madrid. Bereits am Samstagmorgen stand der erste Höhepunkt auf dem Programm. Ruben Dias und die anderen Finalisten aus ganz Europa durften im Stadion ein kleines Turnier bestreiten. Die Fussballer wurden zuvor mit dem Mannschaftscar im Hotel abgeholt und bis in die Katakomben gefahren – wie die Profis eben.

In der Madrider Garderobe
Danach konnten sie sich in der Garderobe, wo sich normalerweise Karim Benzema, Luka Modric oder Toni Kroos auf ihre Spiele vorbereiten, umziehen. Die jungen Talente wurden dabei mit einem offiziellen Real-Madrid-Tenue ausgestattet, das sie behalten durften. Es folgten Stadionrundgang inklusive Museumsbesuch und ein kurzer Ausflug in die Innenstadt, ehe am nächsten Tag eine Übungseinheit im klubeigenen Trainingsgelände «Ciudad Real Madrid» abgehalten wurde.

Auch wenn Ruben Dias keinen Real-Spieler zu sehen bekam, wird ihm das Wochenende als unbeschreibliches Erlebnis in Erinnerung bleiben. «Er war begeistert und sehr glücklich», erzählt Marcio Dias. Dass seinem Sohn nun eine goldene Fussballer-Karriere bevorsteht, verneint Dias. «Technisch und in Sachen Ballführung ist er schon besser als sein Vater», meint er und lacht, «aber wir bleiben trotzdem auf dem Boden.» Ihm sei bewusst, dass es auf dem Weg zum Profi-Status viel Glück brauche. «Mir ist primär wichtig, dass Ruben Freude hat an dem, was er macht.»

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