Polizei warnt vor Betrugsmasche «Falscher Polizist»

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Bild: Kapo AG

Gestern, Donnerstag, 12. Juli 2017, hatte es der unbekannte hochdeutsch sprechende Anrufer auf Personen vorwiegend im Seetal abgesehen. Mehrere ältere Personen meldeten der Notrufzentrale, dass sie einen Anruf einer unbekannten Person erhalten hätten, welcher sich als Polizist ausgegeben habe.

Unter Vortäuschung versuchte die Täterschaft glaubhaft, von einer bestehenden Gefahr zu warnen und die Opfer dazu zu bewegen Geld oder Wertsachen zu übergeben.

Bei einer 84-jährigen Seniorin kam die Täterschaft zum Erfolg. Schliesslich konnte der Betrüger die Frau davon überzeugen, dass ihr Geld und ihre Wertsache zu Hause nicht mehr sicher sei. Sie könnte womöglich Opfer eines Einbruchs werden. Es wurde vereinbart, dass sie ihre Wertsachen zusammenpackt und einem Zivilpolizisten übergibt. Aus Angst, ihre Wertsachen zu verlieren, übergab die Frau vorwiegend Bargeld und Schmuck, in der Höhe von knapp 40'000 Franken, im Laufe des Nachmittags. Erst nach der Übergabe schöpfte die Frau Verdacht und schaltete die Polizei ein. Die Täterschaft konnte jedoch unerkannt flüchten.

Die Kantonspolizei warnt erneut vor diesem Phänomen und rät, kein Geld oder Wertsachen an Unbekannte zu übergeben.

Um sich und andere vor Telefonbetrüger zu schützen, rät die Polizei folgendes:

- seien sie misstrauisch, stellen sie Kontrollfragen
- wenn sie jemand am Telefon unter Druck setzt, legen sie den Hörer auf
- gehen sie am Telefon nie auf eine Geldforderung ein
- geben sie keine persönlichen Daten
- halten sie Rücksprache mit Personen aus ihrem persönlichen Umfeld
- übergeben sie niemals Bargeld oder Wertsachen an eine ihnen unbekannte Person
- Vorsicht vor falschen Polizisten: Fragen sie über die Notrufnummer 117 nach, ob es diesen Polizisten tatsächlich gibt

Die Polizei ruft auch die jüngere Generation dazu auf, alle Seniorinnen und Senioren im persönlichen Umfeld über diese Betrugsmasche zu informieren. Erklären Sie ihren älteren Mitmenschen, dass sie solche Anrufe sofort beenden und die Polizei informieren sollen. 

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Gestern, 17.Juli 2017......

Rolf
schrieb am 12.07.2019 11:50
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