Bester Jung-Landwirt ist aus Glashütten

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Philipp Miesch (l.) schliesst seine Berufsausbildung zum Landwirten (EFZ) mit einem hervorragenden Notendurchschnitt von 5,7 ab. Sven Wullschleger (rechts) erreicht in seiner Ausbildung zum Agrarpraktiker (EBA) einen Notendurchschnitt von 5,4. In der Mitte der stolze Lehrmeister Christian Glur. (Bild: Lukas Aecherli)

Dieses Jahr schlossen im Kanton Aargau 83 Junglandwirte (EFZ) und neun Agrarpraktiker (EBA) ihre Berufsausbildung am Landwirtschaftlichen Zentrum Liebegg in Gränichen ab. Einer der vier im ersten Rang des Kantons kommt aus der Region und absolvierte die Lehre auf dem Glurhof in Glashütten. Es ist dies Philipp Miesch, der einen hervorragenden Notendurchschnitt von 5,7 erreichte. «Diese tolle Leistung macht mich stolz und zeigt, dass ich in der Vorbereitung auf die Prüfungen das richtige gelernt habe», sagt der 27-Jährige, der die Lehre zum Landwirten als Zweitausbildung machte. Vom guten Resultat beflügelt, will er seine Berufsbildung fortsetzen: «An der Höheren Fachschule möchte ich mein landwirtschaftliches Wissen vertiefen und mich zum Agro-Techniker ausbilden lassen.»

Umweg über die eidgenössische Berufsattestausbildung

Neben Miesch kam auch Sven Wullschleger – ebenfalls vom Glurhof – in die Ränge. Der 18-Jährige schloss die zweijährige Ausbildung zum Agrarpraktiker mit einem Notendurchschnitt von 5,4 als drittbester im Kanton ab. Ursprünglich begann der EBA-Absolvent mit der EFZ-Ausbildung. «In der Schule lief es mir nicht so gut», reflektiert Wullschleger den Anfang seiner Ausbildung und erklärt, dass er deshalb in die EBA-Ausbildung wechselte. «Das gute Resultat gibt mir nun einen Motivationsschub», weshalb der Agrarpraktiker die zusätzlichen zwei Jahre zum Landwirten anhängt.

«Dieser Umweg über die EBA-Ausbildung fand ich sehr sinnvoll», unterstützt Christian Glur, Eigentümer und Betriebsleiter des Glurhofs, die berufliche Laufbahn seines Lernenden. Denn wer im ersten Lehrjahr nicht ganz folgen kann, habe in den darauffolgenden Jahren eher weniger Chancen auf einen guten Lehrabschluss. So betont er, dass dieses Jahr neun Lernende die Prüfungen nicht bestanden. «Das zeugt von einer anspruchsvollen Prüfung und hohen Anforderungen.» Deshalb freut es Glur als Präsident der Schulkommission Liebegg ganzbesonders, dass seine Lernenden solch gute Abschlussnoten erzielten. Denn «die Ausbildung von Lernenden liegt mir am Herzen».

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