Special: 12 Seiten rund um die Themen Schwangerschaft, Geburt und Familie

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Liebe Leserinnen und Leser

Ich erinnere mich noch, als wäre es gestern gewesen: Mit grosser Spannung und Vorfreude erwarteten wir das Baby, das meine älteste Schwester auf die Welt bringen sollte. Die Wehen setzten aber ganz unerwartet ein. Mein Schwager war zu weit weg, als dass er meine Schwester hätte ins Spital fahren können. Also wurde ich geordert. Ich, die erst vor kurzem die Fahrprüfung absolviert hatte, sollte jetzt unter den Wehenschreien meiner Schwester deren Chauffeuse sein? Der Panikschweiss stand mir auf der Stirn. Ich setzte mich in meinen viergängigen Suzuki Alto, mit dem ich seit gut vier Wochen die Strassen unsicher machte, und fuhr sie Richtung Kantonsspital Olten. Jedes Mal, wenn meine Schwester schrie, schrie auch ich; nicht mit ihr, sondern viel mehr sie an, weil ich mich nicht aufs Fahren konzentrieren konnte bei dem Gekreische. Trotz allem – und zum Glück – kamen wir beim Spital heil an. Ich setzte meine Schwester ab und fuhr nach Hause. Es sollte aber noch ein paar Stunden dauern, bis die frohe Kunde da war: Es ist ein Mädchen!

Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits mehrfache Tante. Dennoch ist es jedes Mal von Neuem schön, einen wunderbar duftenden, süssen Erdenbürger willkommen zu heissen nach den neun Monaten Vorfreude. Aber was, wenn frau mit Bauchschmerzen ins Spital eingeliefert wird und mit einem Baby das Spital wieder verlässt? Wie kann es sein, dass eine Frau nicht bemerkt, dass sie schwanger ist? Sieht man das dem Bauch nicht an oder stellt es auf der Waage fest? Experten sagen, dass dies gar nicht so selten vorkommt, wie man denken könnte. Mehr dazu auf Seite 3 in diesem Special. 

Eine Hebamme spielt im Leben einer werdenden Mutter eine wichtige Rolle. Für die 37-jährige Nadja Seematter ist Hebamme – sie ist Abteilungsleiterin Gebärabteilung im Luzerner Kantonsspital in Wolhusen – ihr Traumberuf. Bei einem Besuch erzählte sie von der Faszination für diesen Beruf, sprach aber auch über weniger schöne Erlebnisse, die ihre Arbeit ebenfalls mit sich bringt.

Ist ein Baby aber gesund und erst einmal auf der Welt, stellt es das Leben seiner Eltern gehörig auf den Kopf. Sowohl für Mami als auch für Papi eine Herausforderung. Wussten Sie, dass es speziell für Väter einen Crashkurs gibt, eine Art Schnellbleiche? Unser Autor Reto Hunziker hat an solch einem teilgenommen. 

Ob da die Frage des Familienbetts wohl auch diskutiert wird? Oder wie sieht korrekte Mundhygiene bei Kleinkindern aus? Muss ein Kind frühstücken, damit es in der Schule seine Leistung bringen kann? Antworten zu diesen Fragen und noch viel mehr rund um die Themen Schwangerschaft, Geburt, Familie, Erziehung und Betreuung haben wir Ihnen in dieser Beilage zusammengestellt.

Meine Nichte Betül ist übrigens inzwischen 21 Jahre alt. Das Schöne an der Sache ist: Während sie älter geworden ist, hat sie mich jung gehalten. Wenn wir zusammen sind, machen wir sehr oft Selfies mit Snap-Filter. Was 1998 mit Liebe auf den ersten Blick begann, ist inzwischen weit mehr als nur eine Tante-Nichte-Beziehung. Im Netz habe ich einen Spruch gefunden, der es auf den Punkt bringt: «Nur eine Tante kann dich umarmen wie eine Mutter, kann Geheimnisse bewahren wie eine Schwester, dich lieb haben wie eine Freundin und mit dir so ausgelassen feiern wie ein Partylöwe.» 

Genau so ist es.

 

Melek Sarikurt,
Chefproduzentin/Beilagenchefin ZT/LN

 

Sie möchten die ganze Ausgabe lesen? In digitaler Form finden Sie unser Special hier https://issuu.com/ztonline/docs/schwangerschaft_geburt 

 

 

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