Interessengemeinschaften kritisieren Bauprojekt auf EWL-Areal

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Visualisierung des Bauprojekts: Der geplante Quartierplatz rund um das «Rote Haus» (Mitte), links das Sheddachgebäude, rechts der Wohnhof.zvg

Dies zeige sich im Siegerprojekt der Gesamtleistungsstudie eklatant, das Projekt wirke mit den massiven Volumen als Fremdkörper in dieser Umgebung, schreibt die IG Stadtentwicklung in einem offenen Brief an die EWL Areal AG, den sie am Montag veröffentlichte. Die AG setzt sich aus der Stadt Luzern, der ABL Allgemeine Baugenossenschaft Luzern und EWL Energie Wasser Luzern zusammen.

"Es kommen Zweifel auf, ob bei der Projektentwicklung über die Arealgrenzen hinausgedacht wurde", schreibt die IG, die seit 2015 besteht. Sie glaube nicht, dass es mit dem vorliegenden Projekt gelingen werde, die Herausforderungen für ein belebtes und durchmischtes Quartier zu meistern.

Die "riesige Chance" eines durchlässigen Städtebaus, die sich mit der Neubebauung des Areals "endlich" ergebe, könne mit der einzigen Verbindungsstrasse zwischen Industrie- und Fruttstrasse nicht ergriffen werden

Die IG Stadtentwicklung erhoffte sich vom Architekturwettbewerb mehr, wie sie betont. Der eineinhalbjährige Prozess führte nicht zu einer "adäquaten Lösung". Vieles deute darauf hin, dass nur eine Reduktion des Raumprogramms die "wohltuende Linderung" verschafften würde.

Ins gleiche Horn stösst die IG Industriestrasse. Sie nimmt in einer Medienmitteilung vom Montag "mit Befremden" die Entwicklungspläne auf dem EWL-Areal zur Kenntnis. Das Projekt kehre dem Leuchtturmprojekt auf dem Industriestrassenareal "demonstrativ den Rücken" und zeige damit einer nachhaltigen Stadtplanung die kalte Schulter.

Die IG Industriestrasse fordert alle Beteiligten auf, im Sinn einer "nachhaltigen Stadtentwicklung" per sofort die Notbremse zu ziehen. Auf dem rund 20'000 Quadratmeter grossen Areal sollen ein Sicherheits- und Dienstleistungszentrum sowie Wohnungen entstehen. Anfang Juli verkündete die EWL Areal AG, dass das Team Arge Halter AG/Eberli Sarnen AG ein urbanes und ökologischen Projekt mit den Schwerpunkten Wohnen, Dienstleistungen und Sicherheit planen wird - für 200 Millionen Franken.

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